Die Skepsis

Die Exekutive als „Opfer“ des SGB II

Opfer auf beiden Seiten

(Bild entnommen aus Hallo Inge Hannemann – mit freundlicher Genehmigung)

 

Die Aussage „Es gibt Opfer auf beiden Seiten“ ist von Grund auf falsch. Eine Exekutive kann niemals Opfer sein, Eine Exekutive führt Gesetze aus. Würde sie die Gesetze nicht ausführen, gäbe es keine Opfer.

Menschenwürde UND Hartz IV

Oder: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte:

 

Menschenwürde UND Hartz IV

Menschenwürde UND Hartz IV

Clara-Zetkin-Frauenpreis

Hierzu ein Statement von Hannemann Watch, gefunden bei Hallo Inge Hannemann:

 

Frau Hannemann und der Clara-Zetkin-Frauenpreis

Frau Katja Kipping würdigt die Leistung von Inge Hannemann
und übergibt ihr den Clara-Zetkin-Sonderpreis für politisches und soziales Engagement.

In erster Linie erklärt Frau Katja Kipping, dass Frau I. Hannemann gewürdigt werden sollte – da
sie gegen unzumutbare Arbeitsverhältnisse ( hierbei sind die Arbeitsverhältnisse der gutverdienenden
Jobcenter Mitarbeiter gemeint) eintritt und gegen Ausgrenzung von gedemütigten Menschen.

Es ist traurig, dass eine JC Mitarbeiterin wie Frau I. Hannemann, die selbst viele Jahre Menschen sanktioniert und gedemütigt hat, einen Preis erhält, dessen Namensgeberin eine Antifaschistin und großartige Frau war.

Frau I. Hannemann ist weder mutig, noch hat sie etwas geleistet das es diese Würdigung verdient.
Die unbeschreibliche Nähe zu Geschichtsrevisionisten, Verschwörungsideologen, Antisemiten und
das Tolerieren und Loben von Aktionen dieses Personenkreises, spricht für sich selbst.

Frau I. Hannemann lässt keine Gelegenheit aus Diagnosen über den psychischen Zustand der Hartz IV Betroffenen abzugeben. Ihr Anwalt hat öffentlich erklärt, dass Hartz IV Empfänger unfähig sind mit ihrem Geld zu haushalten. Er würde Sie „Cola“ kaufen sehen.
Jedes Klischee über Hartz IV Empfänger wird bedient – von Frau I. Hannemann selbst und vielen ihrer UnterstützerInnen.

Die paradoxe Erwartung ihrer UnterstützerInnen, dass alle Erwerbslosen bedingungslose Solidarität mit Frau Hannemann zu bekennen haben, wirft bei klar denkenden Menschen Fragen auf! Der Arbeitsrechtsprozess der JC Mitarbeiterin wäre „ ein Politikum der Hartz IV Betroffenen“?Ah ja?
Wie steht dies im Zusammenhang mit dem Unrechtssystem Hartz IV? Mit diesem Unrechtssystem verdient Frau Hannemann, wie viele JC Mitarbeiter, ihr Geld. Aktuell bekommt Frau Hannemann noch immer diese Bezüge.

Würde man auch Opfer von Gewaltverbrechen auffordern sich mit ihren TäterInnen zu solidarisieren und diesen zu unterstützen weiter Gewalt ausüben zu können?
Nein, würde man nicht – es sei denn, man leidet unter dem Stockholm-Syndrom.

Wie geht das konform mit Antifaschismus sozialer Gerechtigkeit und Humanismus, all das wofür Die Linke steht bzw. sollte?

Katja Kipping scheint sich darüber keine Gedanken zu machen.

 

Hierzu ein weiteres Statement von Dieter Wagner:

 

Immer wieder beeindruckend, diese Inge Hannemann.

Einige Auszüge aus ihrer Dankesrede anl. der Clara Zetkin Preisverleihung:

„Ich war damals noch sehr klein und bemerkte die ersten Diskussionen ( Anmerkung:Feminismus, Frauenbewegung) in der Form, dass bei uns zu Hause regelmäßig die „Emma“ auslag.“

(Wie schon vermutet, wer mit zehn Jahren Brecht liest…)

„Vielleicht war ich aber auch noch einfach zu jung – mit meinen rund 10 Jahren. Ich selbst stellte mir die Frage, (also als zehnjährige!) ob Frausein nur etwas mit Leistung zu tun habe. Steht die Leistung einer Frau in Abhängigkeit der Leistung eines Mannes? Wird die körperliche Überlegenheit eines Mannes den Rechten der Frau vorangestellt?“

 

Noch Fragen?

Ignoranz

Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, dass man sie ignoriert.

Aldous Huxley

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Anmerkungen zum entfernten Blogeintrag „Inge Hannemann“ vom 27.03.2014 – 16:13:04

Vorab und zur Kenntnis: Fr. Hannemann muss Kommentare auf ihrem Blog freischalten. Bei den von mir auf mein Blog eingestellten screenshots handelt es sich um von ihr freigeschaltete Kommentare bzw. einen nicht freigeschalteten Kommentar.

Fr. Hannemann mahnt Rechtsverletzungen am eigenen Wort sowie Rechtsverletzungen nach dem Impressum an.

Eine Rechtsverletzung ist somit, wenn jemand Kommentare aus dem Blog von Fr. Hannemann in seinen eigenen Blog stellt.

Eine Rechtsverletzung ist es nicht, wenn man Verleumdungen, Lügen, Beleidigungen, Unterstellungen, Diffamierungen und Schlimmeres (siehe screenshots und zitierte Kommentare) auf seinem Blog freischaltet. Genauso wenig ist es keine Rechtsverletzung, wenn man derartigen Kommentare wohlwollend zustimmt und in der gleichen Weise, wie die Kommentatoren, kommentiert. Das sollte man beachten.

 

Kommentare „Bruno“ (unbekannt):

(Strg und + zum Vergrößern)

Bruno

Bruno2

An dieser Unterhaltung waren mehrere Personen beteiligt und, wie bereits geschrieben, alles öffentlich zu lesen.

Fr. Hannemann antwortete nun sinngemäß ihren Lesern, sie weiß, dass Bruno nicht übertreibt und sie hätte darüber Wortprotokolle. Ihren Kritikern wäre bereits mehrmals professionelle Hilfe angeboten worden. Sie kann nicht mehr tun, als ihnen zu verzeihen. Weder sie noch ihre Kollegen seien für die Gefühle der erwähnten Personen verantwortlich. „Auf jeden Fall wünsche ich meinen „Gegnern“ wirklich viel Kraft, Liebe und das aus Schwarz wieder Weiß wird.“ Das gefolgt von einem Link zu „Psychotipps – Selbstverantwortung“ (Original-screenshot liegt mir vor)

 

Auf die Frage eines Mitkommentators nach einem nicht von Fr. Hannemann freigeschalteten Kommentar von Michael Ehrhardt antwortet Fr. Hannemann: „Es gibt definitiv keinen Kommentar von besagtem Michael. Auch wenn er es behauptet.“

Das ist die Unwahrheit.

 

Hier nochmals der nicht freigeschaltete Kommentar (mit freundlicher Genehmigung von Michael Ehrhardt):

 

@Wolfgang

Normalerweise interessieren mich Menschen nicht, die in infamer beleidigender Art und Weise über mich sprechen. Die Lügen verbreiten und die abenteuerlichsten Unwahrheiten.

Nur, hier muss ich mal etwas klar stellen.

1. Bin ich kein Hartzer, sondern ein Bürger mit einerm gesetzlichen Anspruch auf eine soziale Leistung.

2. Dir steht in keiner Weise zu, zu versuchen mich zu Verunglimpfen, in dem du hier versuchst den Mitdiskutanten ein Bild über mich zu geben, dass völlig an der Realität vorbei geht.

3. Da du hier über mich und meine Chronik auf Facebook schreibst, gehe ich davon aus, dass du in meiner Freundesliste bist, sogar möglicherweise ein Linker bist.

4. Deine Einlassungen hier machen auch deutlich, dass du Frau Hannemann gefallen möchtest, um jeden Preis – so scheint es. Da scheust du auch nicht vor Unwahrheiten zurück.

Um das ein für allemal klar zu stellen.

Ich habe schon gegen Hartz-IV protestiert und gekämpft, da hat Frau Hannemann und sicher auch du noch nicht einmal gewusst, was das ist und was es bedeuten wird.
Ich habe Menschen, die von JobcenteragentInnen, so wie Frau Hannemann eine ist, (die auch zugegeben hat sanktioniert zu haben) geholfen, als sie durch die Jobcenter gefoltert wurden.
Ich war im politischen Hungerstreik gegen ein Jobcenter und wäre lieber gestorben als diesen Agenten nachzugeben.
Darüber gibt es Zeitungsberichte und ein Rundfunkinterview bei SWR4.
Ich hatte ein Blog das sich gegen Hartz-IV richtete, dass weit über 2 Millionen Klicks hatte.
Dort bin ich von Leuten mit dem Tode bedroht worden und bin von einer Stalkerin 5 Jahre lang verfolgt worden, was in einem Gerichtsprozess endete.
Ich hatte einen YouTubeKanal mit über einer dreiviertel Million Aufrufen, auf dem ich zu Hartz-IV gesprochen habe.
Frau Hannemann hat es für Notwendig erachtet, mir auf YouTube zu drohen, weil ich in einem Video sie als Fallmanegerin bezeichnete, sie aber Arbeitsvermittlerin sei.
Sie hat den YouTubeSupport angeschrieben oder angerufen und dort mitgeteilt, ich würde Lügen über sie verbreiten.
Weil Susi dieses Video auf ihrem Blog teilte, hat Frau Hannemann den Blogbetreiber kontaktiert und ihm mitgeteilt, dass in dem Video Unwahrheiten über sie verbreitet werden und sie die Löschung dieses Videos fordert. Sie ging soweit, dass sie Susi mit einer strafbewährten Unterlassunsgerklärung nach dem BGB drohte.
Weiter gab Frau Hannemann der taz ein Interview, in dem sie als Fallmanagerin bezeicht werden durfte.
Sie erklärte das so, dass der zuständige Redakteur sie noch einmal kurz vor der Veröffentlichung telefonisch erreichen wollte. Leider habe sie „gerade“ in diesem Moment mit zwei Telefonen gleichzeitig telefoniert und somit konnte er sie nicht erreichen. Soll sich jeder seine Gedanken über diese Antwort von ihr selber machen.
Ich war Mitglied in der PDS und dann in der Linken und mein politischer Kampf ging und geht immer gegen Hartz-IV.

Weshalb habe ich mein Engagement zurückgefahren und poste Bildchen, wie du es nennst.
Die Anwort liegt auf der Hand.

Frau Hannemann hat sich aus dem Nichts heraus an die Spitze des Widerstandes gestellt.
Sie hat alles rasiert, was bereits bestand.
Sie hat mir und Susi mit Zivilklage gedroht, wenn wir nicht aufhören würden sie zu kritisieren.
Sie hat das in einem Brief oder in einer E-Mail, deren Inhalt uns vorliegt, unserem ehemaligen Kreisvorsitzenden, (zu der Zeit waren wir nicht mehr in der Partei) mitgeteilt.

Ihr alle, die ihr über mich richtet, ihr solltet besser in euch gehen.

Der Hartz-IV Widerstand ist fast am Ende. Die Auflösung hat begonnen.
Es kommen kaum noch Berichte über Hartz-IV in den Medien.
Es geht nur noch um die Hartz-IV Rebellin, also um Personenkult, Führertum.

So wird Hartz-IV gesellschaftsfähig gemacht.

Weshalb hat Frau Hannemann denn nicht die Abschaffung von Hartz-IV gefordert, sondern nur die Abschaffung der Sanktionsparagraphen?

Genau, weil sie als Arbeitsvermittlerin, sofern sie wieder Arbeiten darf, den Paternalismus braucht um Menschen zu beeindrucken und in „sinnvolle Beschäftigung“ (was immer das ist) zu bringen.

Nein Hartz-IV muss weg.

Es enteignet die Menschen, sie werden durch Hartz-IV gefoltert und entrechtet.

Wenn in Deutschland ein Gesetz geschaffen wurde, dass es begünstig, dass Menschen dadurch zu Tode kommen können, dann muss es abfgeschafft werden.

Hartz-IV überwinden.
Jobcenter abschaffen.

Mit freundlichen Grüßen
Michael Ehrhardt (So wird mein Name richtig geschrieben)

P.S.:
Das war meine einzige und auch letztmalige Einlassung zu diesem Thema.
Falls Frau Hannemann diesen Kommentar stehen lässt, kann er hier immer wieder nachgelesen werden.

Falls Fragen auftauchen.

(Anmerkung: Dieser Kommentar bezog sich auf einen freigeschalteten Kommentar einen „Wolfgang“ (unbekannt). Dieser schrieb zu den Kritikern von Fr. Hannemann, wobei er drei namentlich und öffentlich nannte: „Alle haben eines gemeinsam. Bildchen posten, selbst nix auf die Reihe bekommen und durch Lügen ihre eingeschränkte Sichtweise zur Schau stellen. Genau diese präsentieren das Bild des Hartzers“)

 


 

 

Dazu ein Statement von Hannemann Watch. Hier sind die Kommentare von Fr. Hannemann und einigen ihrer Mitstreiter (noch) in ihrer vollen Länge zu lesen.

 

 

Unterstützt Frau I. Hannemann auf Ihrem Blog Verleudmung und Rufmord von Hartz IV Betroffenen?

In den Kommentaren von Frau I. Hannemann auf ihrem Blog gibt es viele Kommentatoren, zumeist fanatische Anhänger der freigestellten Jobcentermitarbeiterin.

Kritische Kommentare liest man selten, es scheint als würden diese von ihr nicht freigeschaltet werden.

Verwunderlich ist es, dass Frau Hannemann Kommentare stehen lässt die eindeutig diffamierend

und fragwürdig sind.

Folgenden Hinweis findet man auf dem Blog von I. Hannemann:

*Einhaltung der Netiquette

Sie haben etwas mitzuteilen? Dann bitte ich um folgendes: Beleidigungen, Diffamierendes, persönliches, Diskriminierungen gegen andere Nutzer oder soziale Gruppen sind ausdrücklich nicht gestattet. Ebenso gilt dieses für Verleumdungen und geschäft- und rufschädigende Äußerungen. Die Kommentare sollten sich auf den jeweiligen Artikel oder das diskutierte Thema beziehen. Niemals auf den dahinter stehenden Autor/in. Ein guter Ton ist selbstverständlich – auch im Netz und sollte die gute Kinderstube nicht vergessen.*

Diesen Anspruch scheint Frau I. Hannemann an sich selber nicht zu haben und schaltet Hetz- und Rufschädigende Kommentare frei, unterstützt diese in ihrer Aussagekraft durch wohlgefällige Antwort.

Ob dies an einer vergessenen guten Kinderstube der I. Hannemann liegen mag oder anderen Umständen können wir nicht bestätigen.

So schreibt z.B. der User „ Bruno“ in den Kommentaren:

……….Zu Herrn XX und XX kann ich nur so viel sagen, dass alle beschimpft werden, die nicht ihrer Meinung sind. Die Gruppe “jobcenter, tatsachen, berichte” auf Facebook ist militant und wie eine Diktatur und alle werden blockiert die nicht gegen Jobcenter oder den Angestellten sind. Immer wieder sind Sätze zu lesen, dass die an die Wand gehören, dass sie geteert werden sollen. Auch die Ratschläge sind sehr häufig falsch. XX droht allen mit Klage sobald er sich beleidigt fühlt. Cholerisch ist sanft dagegen. Am Anfang war ich noch begeistert mit seiner Idee Monatseuro. Hier kommen aber nun immer mehr Ausreden und das von mir überwiesene Geld erhalte ich auch nicht zurück.XX und XX. kommen fast täglich mit neuen Lügen über die Menschen die eben nicht deren Meinung sind. Da sie zusammen leben können sie sich natürlich gegenseitig bestärken wie toll sie sind. Nirgend habe ich bisher so viel Hass und Lügen von Menschen gesehen, wie die zwei es verbreiten. Inzwischen habe ich Angst vor ihnen. Beruhigen lassen die sich nicht.

Man muss schon sehr stark sein auch Menschen wie XX und XX. nicht vor Gericht zu bringen, um deren Verhalten zu stoppen. Hut ab Frau Hannemann! Vermeiden sie Speyer, darin könnten sie umkommen, wenn die zwei ihre Wohnung verlassen würden. Ein gut gemeinter Tipp oder besorgen sie sich dann Bodyguards – inzwischen denke ich, sind die zu allem fähig.

Dananch kommt es zu folgendem Chat zwischen dem/der UserIn „ Bruno“ und dem/der „UserIn Andi“, einer Userin Namens „Renate H“. , so wie einem User Namens „H.-W.“:

Andi:

@Bruno……Das mag so sein, man sollte sich aber nicht hinreißen lassen, das plötzlich Hartz IVler gegen Hartz IVler steht oder hetzt. Brigitte Valentine fordert genau das auf Facebook: Störmanöver von Hartz IV Empfängern auf Veranstaltungen Frau Hannemanns gegen andere Hartz IV Empfänger die ihre Veranstaltungen besuchen.

“Ihre” Hartz IV Empfänger sollen “den anderen” Hartz IV Empfängern nicht “die Straße” überlassen…..

Was für ein Unsinn. Man kann immer anderer Meinung sein (hier sind ja auch nicht immer alle einer Meinung).

Ich bitte alle, sich nicht auf solche Streitereien, Stacheleien und Meiningsverschiedenheiten von KEINER Seite einzulassen, weder hier noch wo anders. Das ist das letzte was man braucht.

Bruno:

Andi ich gebe dir recht. Man sollte zusammenhalten. Aber ich glaube Frau Hannemann weiß nicht in welcher Gefahr sie schwebt. In geheimen Gruppen wurde schon überlegt wie man sie zur Strecke bringt. Mit dabei XX., XX,XX, eine XX. , eine XX aus XX. Die sind gefährlich und krank. Hannemann ignoriert meine Warnungen und verzeiht denen. Aber irgendwann ist zu spät.

Renate H. :

Um Himmels willen … was für Irre sind das denn ?

Andi:

@Bruno…..Du übertreibst wohl etwas. Der XX hat in der Vergangenheit sehr gute aufklärungsarbeit zu Hartz IV geleist, er traut nur der Frau Hannemann nicht über den Weg, da er sehr schlechte erfahrungen mit Fallmanagern gemacht hat. Auch eine Seite des Hartz IV Systems.

Deinen Beitrag hat Frau Hannemann sicher gelesen und dabei sollte man es jetzt aber belassen.

Frau Inge Hannemann, wir – das Team von Hannemann Watch fragten uns an der Stelle:

Können Sie die Behauptungen belegen? Ist dies keine Hetze und Verleumdung die betrieben wird?

Kann der User „ Bruno“ Ihnen gegenüber glaubhaft belegen, dass die beiden o.g. Personen vorhaben Ihnen persönlich Schaden zu zufügen? Können Sie belegen, dass die beiden o.g. Personen zu allen fähig sind?

Anscheinend können Sie das, denn Sie antworteten wie folgt auf diese nach Rufmord riechenden Kommentare auf Ihrem Blog wie folgt:

Altonabloggt aka I. Hannemann:

Andi, ich weiß, dass Bruno nicht übertreibt. Entsprechende Wortprotokolle liegen mir vor. Insbesondere der Lebensgemeinschaft aus Speyer ist bereits von vielen Seiten mit wirklich viel Geduld und Empathie zugetragen worden, dass sie es übertreiben und sie sich professionelle Hilfe suchen sollen, damit es ihnen besser geht und nicht irgendwann für sie selbst oder andere ausartet. Auch hat man ihnen von mehreren Seiten Hilfe angeboten. Ich kann nicht mehr tun, als ihnen zu verzeihen und hoffen, dass sie es irgendwann wieder schaffen mit sich und der Welt zufrieden zu sein. Weder ich, noch meine Kollegen sind für deren Gefühle verantwortlich. Ich kann doch nicht dauernd sagen, weil irgendwann mal eine Person mich schlecht behandelt hat, sind alle so. Ich kann doch auch nicht sagen, dass alle AlgII-Berechtigten faul sind, nur weil ich ein wenige kenne, die wirklich nicht wollen. Hier beginnt in meinen Augen das Verzeihen, aber auch die Fremd- und Selbstreflektion und die Differenzierung. Auf jeden Fall wünsche ich meinen “Gegnern” wirklich viel Kraft, Liebe und das aus Schwarz wieder weiß wird.

Zu Gefühlen und Selbstverantwortung: ( wir sparen uns den Link für Hobbypsychologen an dieser Stelle, den Frau I. Hannemann den Menschen mit auf den Weg geben wollte)

Frau Hannemann, es ist ihre persönliche freie Entscheidung ob Sie alle Hartz IV Betroffenen als faul bezeichnen. Das Sie einige wenige „ kennen“ zeugt davon , wie viele Aussagen ihrerseits, das sie unbedingt die Hartz IV Betroffenen in eine Schublade pressen möchten, in die diese gar nicht hinein passen. Das Bild des ungebildeten, psychisch verwirrten Hartz IV Empfänger scheint Ihnen ja an das Herz gewachsen zu sein, sie publizieren dieses von Ihnen subjektiv wahrgenommen „Bild“dauerhaft und lautstark.

Sie wünschen den Menschen, dass aus „ schwarz“ wieder „weiß“ wird. Diese Aussage spiegelt perfekt eine dogmatische Betrachtungsweise wieder. Denn zwischen den „Nichtfarben“ Schwarz und Weiß befindet sich der bunte Blumenstrauß an Regenbogenfarben wieder.

Wir haben Verständnis dafür, dass nach langer Prägung durch das System „ Jobcenter“, es ihnen Frau I. Hannemann anscheinend nicht leicht fällt feine Nuancen wahrzunehmen.

Bleibt zu hoffen, dass die Betroffenen entsprechende Schritte gehen werden!

Das Hannemann Watch Team

 

(Noch Fragen?)

 

Kopie des Blogeintrags „Die 15 Gebote der Hartz-IV-Empfänger“ vom 22.05.2014 – 17:48:31

(Anmerkung: Zu dieser Anmahnung schreibt Fr. Hannemann an blog.de, dass der unter Punkt 9  geschriebene „Begriff“ „Hartz IV Rebellen“ ein nach dem Markenschutz § 4 geschützter Begriff oder deren ähnlichen Ausführungen sei.)

 

Hier Punkt 9:

 

9. Laufe den Hartz-IV-Rebellen aus den Jobcentern hinterher. Sie werden Hartz IV für dich abschaffen! Denn sie allein wissen, wie sich deine Armut anfühlt. Du weißt es nicht. Sie wissen, dass das unbequeme Gefühl vor einem Jobcenter-Termin nicht normal ist, sondern eine psychische Krankheit. Lehne dich also krank, wie du bist, zurück in deiner Hängematte, jammere weiter und glaube diesen Jobcenter-Göttern, dass sie alles ändern werden – Ändern werden sie das zusammen mit ihren Kollegen, die ja nicht wissen, was sie tun und von daher niemals Schuld an deinem Hunger, deinem Frieren, deiner Obdachlosigkeit, deiner Traurigkeit (die ganz normal ist!) sind.

 

Zu „geschützter Begriff“ und „Markenrecht“ schreibt Fr. Hannemann im Februar 2014 in der taz:

Mit gefällt es gar nicht, als Heldin bezeichnet zu werden. So sehe ich mich überhaupt nicht, auch nicht als Rebellin

 

Da der gesamte Blogeintrag angemahnt wurde, kopiere ich diesen zur Sicherstellung hier herein:

 

Eine humorvolle zynisch provokante Abrechnung mit der Gesellschaft

Die 15 Gebote der Hartz-IV-Empfänger

Ein Leitfaden für Betroffene

1. Nur du bist der Gute unter den Hartz-IV-Empfängern. Alle anderen sind dumm, faul, schmutzig und stinken übelst aus dem Mund und der Nase. Nur du bist wunderschön und mit einer unermesslichen Intelligenz ausgestattet.

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2. Sieh dir jeden Tag Sendungen im TV an, in denen Hartz-IV-Empfänger die Hauptrollen spielen. Du findest diese hauptsächlich bei den privaten TV-Sendern. Dadurch kannst du jeden Tag über die Sozialschmarotzer schimpfen, die so dumm sind, sich im Fernsehen zu zeigen und damit das Klischee bedienen, in dem du dich nicht befindest.

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3. Lies die BILD, lies die Springer-Presse! Die Überschriften genügen vollkommen. Dadurch hast du die Möglichkeit, einmal am Tag so richtig wütend auf die faulen Arbeitslosen zu werden. In deiner Wut wirst du vollkommen vergessen, dass es schon lange nicht mehr genug Arbeit für alle gibt und nicht bemerken, dass Springer nur Hetze betreibt.

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4. Sei neidisch auf alle, denen du im Jobcenter begegnest. Es ist ganz klar, dass ihr Regelsatz höher ist als deiner.

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5. Wähle die Parteien, die Hartz IV gemacht haben und die, die Hartz IV nie abschaffen werden. Wähle also so, wie du es bisher getan hast. Wähle am besten die Parteien am ganz rechten Rand. Denn diese verkörpern den Faschismus von Hartz IV am besten.
Glaube den Parteien, die von „Wachstum“ und „Stabilität“ sprechen. Die Wirtschaft soll wachsen und du bist ein Teil dieser Wirtschaft. Du bist der Müll-Teil, aus dem die Unternehmen die letzten Ressourcen herauspressen, bevor man ihn ins Müll-Nirwana wirft. Und du bist der Stabilitäts-Faktor für die Politiker, die trotz ihres verschrobenen Demokratie-Verständnisses immer wieder gewählt werden. Mach weiter so!

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6. Denunziere jeden! Du siehst jemanden, den du aus dem Jobcenter kennst, beim Kauf einer Kaffeemaschine, einer Blumenvase? Melde ihn umgehend bei deinem Fallmanager. Das bringt dir Sympathiepunkte ein und du bekommst ein Abziehbildchen. Bei zehn Abziehbildchen gibt es ein vollgesabbertes Pixi-Büchlein frisch aus dem Mund des Sohnes deines Fallmanagers, das man zwar nicht mehr lesen kann, aber für dich taugt das. Erhöhen kannst du deine versiffte Sammlung durch Blind-Denunziantentum. Denke dir Geschichten aus über Hartz-IV-Empfänger aus deiner Umgebung und verkaufe sie deinem Fallmanager als Wahrheit. Er wird dir freudig erregt alles glauben und deine Sammlung wächst und wächst.

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7. Ducke dich. Mach dich ganz klein. Die besten Möglichkeiten dazu hast du bei den Tafeln und in anderen gönnerhaften z.B. kirchlichen Einrichtungen. Nimm all die Gaben, die man dir dort gibt, in tiefer, dankbarer und leidender Haltung an. Vergiss nicht, deine Kinder mitzunehmen und ihnen zu zeigen, wie Würdelosigkeit am lebenden Beispiel aussieht. Sei deinen Kindern ein Vorbild!
Indem du Sachen wie abgelaufenes Essen und abgetragene Kleidung bekommst, tust du nicht nur dir etwas Gutes, nein, du hilfst damit auch deinen Gebern, denn so schaffen sie sich durch dich ein reines Gewissen und ein höheres Ansehen innerhalb ihrer Gesellschaft. Außerdem hilfst du dabei den notleidenden Supermarkt-Bossen beim Steuern sparen, beim Lohn-Dumping und beim Müll-Entsorgen.

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8. Glaube deinem Fallmanager alles aber glaube nie den Tipps, die du in Foren bekommst, in denen du einen Rat bzgl Hartz IV suchst. Wende diese Tipps niemals an. Nur wenn du sie nicht anwendest, bleibt alles so, wie es ist. Sehr wichtig ist es auch, dass du dir niemals über Beiträge anderer in den Foren Gedanken machst. Niemandem kann es so ergehen, wie dir. Nur dir geht es schlecht und nur du bist wichtig. Es darf niemals passieren, dass du ein Gefühl des Zusammenhalts bekommst, ein Gefühl der Solidarität. Denn das könnte dazu führen, dass du dich mit Leuten zusammenschließt, um Hartz IV abzuschaffen.

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9. Laufe den Hartz-IV-Rebellen aus den Jobcentern hinterher. Sie werden Hartz IV für dich abschaffen! Denn sie allein wissen, wie sich deine Armut anfühlt. Du weißt es nicht. Sie wissen, dass das unbequeme Gefühl vor einem Jobcenter-Termin nicht normal ist, sondern eine psychische Krankheit. Lehne dich also krank, wie du bist, zurück in deiner Hängematte, jammere weiter und glaube diesen Jobcenter-Göttern, dass sie alles ändern werden – Ändern werden sie das zusammen mit ihren Kollegen, die ja nicht wissen, was sie tun und von daher niemals Schuld an deinem Hunger, deinem Frieren, deiner Obdachlosigkeit, deiner Traurigkeit (die ganz normal ist!) sind.

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10. Unterschreibe jede Eingliederungsvereinbarung – Unbesehen! Damit gibst du den Jobcenter-Mitarbeitern die Möglichkeit, deine Familie und dich noch weiter unter das Existenzminimum zu drücken, euch verrecken zu lassen.
Lass es zu, dass sie an dir das einsparen, was sie sich am Jahresende untereinander an Erfolgsprämie verteilen. So unterstützt du sie darin, ihren duckmäuserischen Folterjob noch geiler zu finden.

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11. Wehre dich nicht gegen Sanktionen. Lass dich bis auf Null sanktionieren. Du bist es nicht wert, eine Wohnung zu haben, zu essen, zu trinken, Strom oder gar Heizung zu nutzen, geschweige denn, zu leben. Genauso wenig wie die, mit denen du zusammen lebst. Wenn du sanktioniert wirst, ist das grundsätzlich und immer nur deine Schuld!

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12. Nimm freudig an jeder Maßnahme teil, in die du gezwungen wirst. Du lernst sicherlich Wichtiges für dein berufliches Fortkommen und dein Leben hat wieder einen Sinn. Es ist total egal, ob du all das, was man dir dort vermitteln will, schon weißt oder gar brauchst und anwenden kannst. Durch deine kritiklose Teilnahme bist du raus aus der seit Anfang an verlogenen Statistik der Bundesagentur für Arbeit und du bist drin in einem Verwaltungssystem, dass es durch seine Konstruktion ermöglicht, Sozialunternehmen mit den hirnrissigsten Geschäftsideen zu gründen und, vor allem, sich daran dumm und dämlich zu verdienen – Zum Verkauf an die aufgehaltenen Hände und offenen Ohren der Jobcenter-Mitarbeiter, die in bemerkenswert aufopfernder Art und Weise ihren Job für sich erledigen.

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13. Sozial ist, was Arbeit schafft und wer nicht arbeitet, der soll auch nicht essen.
Nimm deshalb jeden Job an, in den dich dein Sachbearbeiter zwingt. Es ist nicht wichtig, ob dir der Job gefällt, ob deine Rückenschmerzen es zulassen, dass du den Job erledigen kannst. Es ist auch nicht wichtig, ob du für das Praktikum am Fließband einer Altpapiertrennungsanlage überhaupt Geld bekommst oder ob du für einen Euro in der Stunde Hundescheiße unter den Schweißfüßen des Bürgermeisters deiner Stadt wegkratzt. Durch deine Ausdauer wirst du dich hocharbeiten in die besser bezahlten Jobs der Leih-/Zeitarbeitsfirmen. Nach wenigen Jahrzehnten, wenn dann dein Sklavenvermittlungsdienstchef durch deine Arbeit fünf Eigentumswohnungen, drei Pferde und zwei Ehemänner für seine hässliche Tochter erworben hat, bekommst du einen Job für 8,50 die Stunde und deine Rente ist gesichert. Oder reichen dir etwa 350 Euro nicht zum Leben?
Wenn dir die 350 Euro nicht reichen, dann ist das auch egal, denn der Schleimspurweg deines Lebens ist rutschig genug für einen beschleunigten Abgang aus dem Selbigen.
Glückwunsch!

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14. Hetze ständig gegen Minderheiten. Ausländer wollen dir nur die Arbeit wegnehmen, Sag das! Schwule sind immer gut zum Anspucken. Sag das! Behinderte sind einfach eklig. Sag das! Sag das aber immer hinter vorgehaltener Hand zu einem Arschloch, so wie du eines bist. Diese Hetze ist immens wichtig für dein Selbstwertgefühl.

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15. Streiche das Wort „Würde“ aus deinem Wortschatz. Würde gibt es nicht für Leute wie dich. Was sollst du auch damit anfangen. Du liegst eh schon auf dem Boden und stehst sowieso nie mehr auf.

Mauer

(Alle auf dieser Seite verwendeten Texte, Fotos und grafischen Gestaltungen sind urheberrechtlich geschützt. Sollten Sie Teile hiervon verwenden wollen, wenden Sie sich bitte an den Blogbetreiber.)

(Original-Blogeintrag: Hier)

Kopie des Blogeintrags „Inge Hannemann 3“ vom 01.04.2014 – 17:21:51

(Anmerkung: Hier handelt es sich um Androhung einer Unterlassungserklärung und Anzeige, wenn ich den bereits hier beschriebenen Eintrag nicht lösche. Eindeutig sehenswert.)

 

Original-Blogeintrag:

 

Inge Hannemann 3

Antwort von Blog.de:

Da: Blog.de Pro Support <pro -support@blog.de >
A: xxxxx
Oggetto: Re: [Ticketxxxxx] Abmahnung
Data: 2014-04-01 10:23:31

Hallo,

vielen Dank für Deine E-Mail.

Der Blogeintrag wird von Frau Inge Hannemann angemahnt.

Die Rechtsverletzungen liegen inzwischen beim Anwalt zwecks Unterlassungserklärung und Anzeige.

Schöne Grüße

Bitte schreib mir, solltest Du weitere Fragen haben.

Dein Support & Kundenservice
blog.de, blog.fr, blog.co.uk

————————————————————- ;)

Rechtsverletzungen sind in diesem Fall, wenn beleidigende, diffamierende, hetzende Screenshots von Kommentaren + Kommentaren des Blogbetreibers eines wordpress-Blogs in einen Blog eingebunden werden.
Auf dem wordpress-Blog wurden diese Kommentare sehr viele Tage lang öffentlich für jeden zum Lesen bereit gestellt.

 

(Original-Blogeintrag: Hier)

 

 

Kopie des Blogeintrags „Inge Hannemann – Missbrauch des Petitionsrechts durch Mitarbeiterin der Arbeitsagentur“ vom 27.11.2013 – 23:20:12

(Anmerkung: Es handelt sich bei diesem Blogeintrag um eine Verlinkung. Ob der Autor ebenfalls von Fr. Hannemann angemahnt wurde entzieht sich meiner Kenntnis)

Original-Blogeintrag:

Inge Hannemann – Missbrauch des Petitionsrechts durch Mitarbeiterin der Arbeitsagentur

Missbrauch des Petitionsrechts durch Mitarbeiterin der Arbeitsagentur

Verfasst von: Robin of Loxley. Verfasst am: 27.11.2013 – 19:02. Geschehen am: Mittwoch, 20. November 2013. (unmoderiert)

Der folgende Artikel wurde auf dem Petitionsserver des Bundestages gelöscht, nachdem er dort eine sehr lebhafte Diskussion zu Sinn und Unsinn der Petition von Inge Hannemann ausgelöst hat.

Der Artikel setzt mich der Frage auseinander, ob eine Petition nicht mißbräuchlich ist, wenn die Petentin selber seit nunmehr 8 Jahren das in der Petition beklagte Sanktionswesen mitgetragen und miterhalten hat. Ferner zeigt er anhand 7 menschenverachtender Fälle aus dem Bereich Arbeitsagentur/Jobcenter auf, daß die Möglichkeit, eine Sanktion zu verhängen, die das Leben eines Menschen gefährdet bzw. vernichtet (vg. Fall 3) keineswegs das Recht begründet, die Sanktion auch zu verhängen. Das Verhalten der Petentin und ihren Kollegen wird als wesentliche Ursache dafür identifiziert, daß Menschen in Deutschland verhungert sind und anderweitig in den Tod getrieben wurden.Es folgt der Originalartikel:

Ich möchte die Bundesregierung im Namen aller Steuerzahler bitten, sich von der beim Jobcenter Hamburg eingereichten Petition der Jobcentermitarbeiterin Inge Hannemann zu distanzieren, da dies ein Streit zwischen Krähen ist, die sich gegenseitig die Augen aushacken und der auf Kosten der Steuerzahler und Agenturkunden geht.

Die Schlampigkeit, mit der die Kollegen von Hannemann Bescheide erstellen, die teilweise vernichtende Inhalte für die betroffenen Bürger haben, ist seit über 20 Jahren bundesweit bekannt. Nicht nur mit Sanktionen, auch mit ihren Bescheiden diffamieren die Kollegen von Inge Hannemann die Kunden von Arbeitsagantur und Jobcentern. Inge Hannemann wendet sich in ihrer Petition NUR gegen die Diffamierung ihrer eigenen Person, nicht gegeh die Diffamierungen in den Müllbescheiden ihrer Kollegen:

http://altonabloggt.wordpress.com/2013/06/14/bundesagentur-fur-arbeit-di…

Was Frau Hannemann mit dieser Petition verfolgt, wird offensichtlich, wenn man sich überlegt, was mit einer vollständigen Stattgabe der Petition für die mißhandelten Kunden der Arbeitsagentur erreicht wäre: NICHTS! Die meisten Müllbescheide ihrer Kollegen hätten nach wie vor Bestand. Auch das Problem, daß die Kollegen von Inge Hannemann weder willens noch in der Lage sind, Arbeit zu vermitteln würde sich dadurch nicht ändern. Weiterhin würden sinnlose und lächerliche „Weiterbildungen“ durch die Kollegen angeordnet um die Arbeitslosen aus den Statistiken zu entfernen und das Totalversagen der Kollegen von Hannemann zu kaschieren.

Wenn Frau Hannemann wirklich an der Aufarbeitung der Agentur- und Justizskandale gelegen gewesen wäre, hätte sie konrekte Informationen über Mißhandlungen von Agenturkunden „geleaked“ (wie das auch viele ihrer seriöseren Kollegen bisher gemacht haben). Die unten augeführten Skandale aus den Arbeitsagenturen und Jobcentern reräsentieren nur einen winizigen Bruchteil der Verbrechen, die gegen die Agenturkunden begangen wurden. Zu alle dem schweigt Frau Hannemann, die jetzt auch noch um Unterstützung von denjenigen Bürgern bittet, die noch heute unter den Bescheiden ihrer Kollegen leiden. Die folgenden 7 Skandale zeigen die Unmenschlichkeit der Handlungen auf, für die sich Frau Hannemann und ihre Kollegen verantwortlich zeichnen:

weitrer hier

 

(Original-Blogeintrag: Hier)

 

Kopie des Blogeintrags „Offener Brief an Jobcenter – Mitarbeiterin Inge Hannemann“ vom 18.10.2013 – 14:57:57

(Anmerkung: Es handelt sich bei diesem Blogeintrag um eine Verlinkung. Die Autorin selbst wurde von Fr. Hannemann bis heute nicht angemahnt.)

Anmerkung – Neu: Auf eine Frage von T. M. (der vollständige Name liegt mir vor): „Gerne würde ich wissen was Frau Hannemann zu diesem Vorwurf sagt. http://www.hartz4-plattform.de/…

antwortete Fr. Hannemann: „Inge Hannemann  T. M. Dazu sagt Hannemann nichts, weil es immer die gleiche Leier ist. Inzwischen kann ich nur noch darüber lachen. Ich empfehle ein Journalistik Studium. Alleine, um schon zu lernen wie man eine Pressemitteilung schreibt und was es überhaupt ist. Nebenbei lernt man noch Presserecht. Dann weiß man auch, was falsche Tatsachenbehauptungen sind und wie man richtig recherchiert. Was eine Unterlassungserklärung oder Abmahnung ist und wie teuer Verstöße sind.“

Original-Blogeintrag:

Offener Brief an Jobcenter – Mitarbeiterin Inge Hannemann

 

Mit freundlicher Genehmigung von Brigitte Vallenthin / hartz4.plattform

Hannemann, geh du voran !


Offenen Brief an Jobcenter-Mitarbeiterin Inge Hannemann

Ergänzung zum Beitrag „Solidarität mit Inge Hannemann“ in der Neuen Rheinischen Zeitung *)
von Hartz4-Plattform-Sprecherin Brigitte Vallenthin
mit einem heiteren Video-Link, um das traurige Thema überhaupt ertragen zu können **)
von Peter Alexander

Sehr geehrte Frau Hannemann,

in der Neuen Rheinischen Zeitung vom 7. September werden Sie in dem Sinne zitiert, dass Sie sich einerseits für die „toten, geschädigten und geschändeten Hartz IV-Bezieher“ würden engagieren wollen – gleichzeitig aber auch für die „dauerkrankgeschriebenen, frustrierten und hirngewaschenen Jobcenter-Mitarbeiter.“

Unterstützung für „Täter“ und „Opfer“ zugleich ?

Verzeihen Sie, aber für mich schließt sich die gleichzeitige Unterstützung für „Täter“ sowie für „Opfer“ aus. Das gilt auch hier. Denn wenn wir von Hartz IV-„Opfern“ sprechen, so werden die ja nicht von einem anonymen System in die Aussichtslosigkeit getrieben sondern von realen Menschen, den Jobcenter-Mitarbeitern in ihrer Funktion der „Täter“. Wenn Sie, Frau Hannemann, sich aber für Letztere einsetzen, so schließt das aus, dass Sie gleichzeitig die Interessen der „Opfer“ vertreten können. Das gilt ganz besonders auch deshalb, weil Sie zeitgleich auch vor dem Arbeitsgericht darum kämpfen, diesen Arbeitsplätz auf der „Täter“-Seite unbedingt zurückhaben zu wollen. Wie aber können Sie in einer Person zwei derart diametral entgegengesetzte Interessen vertreten wollen wie die von „Tätern“ und „Opfern“.

„Opfer“-Vertretung braucht Kompetenz und Empathie

Ich stelle mir vor allem diese Frage: Woher haben Sie die Erfahrung, um Hartz IV-„Opfer“ mit der unbedingt nötigen Kompetenz und noch wichtiger ausreichender Empathie vertreten zu können?
Selbst wenn Sie aus Verwaltungsakten Kenntnis davon hätten, bedeutete das noch lange nicht , dass Sie auch nur annähernd eine Ahnung davon haben können, was Hartz IV-Lebensumstände mit Menschen, Familien, Kindern machen – wie es sich anfühlt, wenn durch sogenannte „Verwaltungsakte“ Zukunftschancen zunichte gemacht und Familien zerstört werden oder sogar der Weg versperrt wird, überhaupt eine Familie zu gründen und sich Kinderwünsche zu erfüllen.
Solange Sie in Ihrer anderen Welt leben und Hartz IV nicht am eigenen Leibe erfahren haben – verzeihen Sie – solange spreche ich Ihnen das Recht ab, sich mit Hilfe von PR-Kampagnen zur Fürsprecherin dieser Menschen machen zu wollen. Und wenn Sie ehrlich sind, müssen Sie zugeben, dass Sie selbst verwaltungstechnisch nur über einen begrenzten Einblick in die Hartz IV-Problematik verfügen. Ihr Arbeitsgebiet beschränkte sich lediglich auf junge Menschen unter 25 Jahren. Da dürften Ihnen wohl kaum die überwiegenden Sorgen der allermeisten Hartz IV-Betroffenen begegnet sein: die gut Ausgebildeten, die bereits mit 40 Jahren zum alten Eisen geschoben werden – die Mütter und Väter, die sich Sorgen um die geringeren Bildungschancen ihrer Kinder machen – die Familienväter, die sich schämen, weil sie keine Arbeit finden, um ihre Familie zu ernähren – die Kranken, die weiterhin in 1€-Jobs gezwungen werden – die Familien, denen die Miete wegen ein oder zwei Quadratmetern zu viel verweigert wird und denen das Dach über dem Kopf verloren geht – die Alleinerziehenden, die von 1€-Job zu 1€-Job hetzen und nicht wissen, woher sie noch gemeinsame Zeit mit ihren Kindern nehmen sollen – den Hundertausenden, die auf dem Sozialgerichts-Weg buchstäblich verhungern – um nur einige Beispiele der Ihnen unbekannten Existenzangst und Verzweiflung zu nennen. Können Sie sich gar nicht vorstellen, dass solche Schicksale nicht jemanden von Außen brauchen, der oder die ihnen sagt, wo’s lang geht?
Und dass Ihnen die Folgen der Jobcenter-Maßnahmen auch nicht annähernd bewusst sind haben Sie jüngst wieder bestätigt, indem Sie erklärten, eine Ausstellung von „Kunden“ des Jobcenters Euskirchen „gefällt mir“ – ohne zu bedenken, dass die Künstler mit diesem Hartz IV-Outing garantiert keine aussichtsreichen Chancen mehr auf dem Arbeitsmarkt haben werden.
Von Ihrer positiven Einschätzung gegenüber Optionskommunen in dem Zusammenhang will ich gar nicht weiter reden. Nur soviel: von „Kunden“ in Optionskommunen würden Ihnen mit Sicherheit ein anderes Bild gezeichnet.

Verantwortung für trügerische Hoffnung

Sind Sie sicher, dass Sie es weiterhin verantworten können, Menschen in Hartz IV-Verzweiflung Hoffnungen zu machen, die Sie bei realistischer Betrachtung niemals werden erfüllen können?
Oder wollten Sie ernsthaft behaupten, Sie könnten von einem Arbeitsplatz der untersten Hierarchieebene der Bundesagentur für Arbeit – die mit den beiden Chefs Alt und Weise seit Jahren zeigt, was großkoalitionäre Sozialpolitik bedeutet – das Hartz IV-System und seine prosperierende Armutsindustrie mal eben aus den Angeln heben? Wollen Sie mir wirklich erzählen, dass Sie aus Hamburg-Altona von einem der mehr als 100.000 Schreibtische in rund 260 Jobcentern ein Gesetz aushebeln könnten, das diesen Arbeitsplatz ja erst ermöglicht hat?
Und dann wollen Sie das obendrein erreichen unter Umgehung des parlamentarischen Gesetzgebers, der Instanzen der Sozialgerichtsbarkeit und des Bundesverfassungsgerichts?
Immerhin handelt es sich hier nicht wie bei den „sieben Schwaben“ um einen kleinen Hasen, gegen den Sie nach dem Motto „Hannemann, geh du voran!“ voraus gehen, sondern um die von einer parlamentarischen Mehrheit getragene Rechtslage, die Sie bei halbwegs funktionierender Gewaltenteilung unter Ausblendung der Judikative als letztes Glied in der Kette vom kleinsten Rädchen der Exekutive nicht mal eben wegpusten können. Ich würde Ihnen zustimmen, wenn Sie sagten, dass diese Gesetzeslage Armut und gesellschaftlichen Unfrieden in beängstigendem Ausmaß befördert statt dem entgegen zu wirken. Für wirksamen Widerstand gegen eine solche gesellschaftliche Konstellation braucht es jedoch eines ernsthaften, dauerhaften Bohrens dicker Bretter – zugegeben eines mühevollen Weges, statt leerer Versprechen – wie wir sie tagtäglich aus Politiker-Mund schon zur Genüge hören.

Nichts gegen Sachbearbeiter – die sind doch ver.di-Mitglieder

Ich muss zugeben, Ihre Unterstützung durch die Gewerkschaft ver.di – die, als die SPD-Schröder-Regierung mit Hartz IV schwanger war, keineswegs hörbar protestierte – irritiert mich. Zugegeben die Gewerkschaft hat – das ist ihr Job – die Interessen ihrer Mitglieder, vielleicht sogar Mitgliederwerbung im Auge zu haben. Die Sicherung aber dieser millionenfaches Leid erzeugenden Arbeitsplätze, die dem Vollzug von Hartz IV dienen, stellt das genaue Gegenteil dessen dar, was gut wäre für Menschen, die Sie zynisch „Kunden“ nennen. Und da ist es wieder das Problem der gegenläufigen Interessen, denen man nicht gleichzeitig dienen kann. Ich will Ihnen mal von meinen Erfahrungen als ehemalige Hartz IV-„Kundin“ mit dem DGB berichten. Es war im Frühjahr 2006, das örtliche Sozialforum bereitete die Kundgebung zum 1. Mai vor und ich war eingeladen, zum Thema Hartz IV zu reden. Meiner Zusage folgte hinter vorgehaltener Hand sogleich der Hinweis, ich solle aber bitte nicht negativ über die Sachbearbeiter reden, das seien schließlich ver.di-Mitglieder. Da aber von Anfang an das demütigende und schikanierende Verhalten Ihrer Kollegen mein zentrales Thema war, konnte ich selbstverständlich diesen Maulkorb nicht annehmen. Kurzerhand wurde eine Gewerkschaftsvertreterin aus Frankreich ein- und ich ausgeladen. Zwei Redner zum selben Thema, „wenn dann noch ein Betroffener darüber spricht, das wäre doppelt gemoppelt“ erklärte der DGB-Vertreter diese Entscheidung gegenüber der Frankfurter Rundschau. Sie werden verstehen, dass diese Erinnerung meine grundlegenden Zweifel daran bekräftigt hat, die Gewerkschaft ver.di – nunmehr Ihre Unterstützerin – wolle gleichzeitig die Interessen der Arbeitslosen vertreten.

Sie sprechen von „Ermessensspielraum“ – die BA dagegen von „Leistungsprämien“

Sie erklären wiederholt öffentlich, dass Jobcenter-Mitarbeiter „Ermessensspielräume“ hätten, die sie zugunsten ihrer „Kunden“ und für Sanktionsfreiheit nutzen könnten, weil die Vorschriften im Gesetzestext unbestimmt seien. Mal ehrlich, Frau Hannemann, Sie wissen doch genau, dass das nicht mit der Wirklichkeit übereinstimmt. Ihr Arbeitsplatz befindet sich auf der untersten Hierarchiestufe des BA-Verwaltungsapparates. Und da sind Sie – Gesetzeswortlaut hin oder her – ohne Wenn und Aber an die Richtlinien Ihrer Vorgesetzten weisungsgebunden. Deshalb will es mir beim besten Willen nicht gelingen, Ihnen zu glauben, Sie hätten tatsächlich jahrelang an den Vorgaben Ihrer Teamleitung vorbei unbehelligt machen können, was Sie wollten. Und zugegeben, ehe Sie mir nicht glaubhaft dokumentiert nachgewiesen haben, dass Sie – an Weisungen und Zielvorgaben aus dem Bundesarbeitsministerium, der Nürnberger Bundesagentur für Arbeit, der Geschäfts- und Teamleitung Ihrer Behörde vorbei – tatsächlich Handlungsspielräume zugunsten Ihrer „Kunden“ nutzten – solange werde ich Ihnen ehrlich gesagt derartig wirklichkeitsferne Behauptungen nicht glauben können. Dies umso weniger, als selbst der Bundesrechnungshof – der nun wirklich nicht verdächtig ist, als Hartz IV-Lobby zu agieren – nach einem Spiegel-Bericht vom Juni diesen Jahres ein mit 6,2 Mio. € alleine für 2013 ausgelobtes Bonussystem offengelegt hat, das Führungskräfte motivieren soll, zur Zielerfüllung Druck auf Sachbearbeiter, also auch auf Sie auszuüben.

Hannemann, geh du voran!

Neun Jahre Hartz IV-Qualen – auch bei Ihren sogenannten „Kunden“. Plötzlich taucht in Ihrer Person vermeintliche Rettung ausgerechnet aus einem Jobcenter auf, dem Ort von jahrelanger Willkür und Schikanen unvorstellbaren Ausmaßes. Hat es Sie da wirklich gewundert, dass Ihnen aus den Reihen der Betroffenen Skepsis und Kritik entgegen schlug? Und sind Sie wirklich erstaunt, dass Mutmaßungen im Raum stehen, die da einen Zusammenhang mit Wahlkampfinteressen sehen – zumal Ihnen vom ersten Tage an eine ungewöhnliche PR-Unterstützung des gesamten Blätterwalds zuteil wurde – ganz vornean von Springer-Medien.
Mussten langjährig Presseerfahrene da nicht stutzig werden? Denn derartige Pressepräsenz aus dem Stand wäre ohne Vorlauf und Unterstützung aus interessierten Kreisen wohl kaum möglich gewesen. Und Interesse daran, dass die Hartz IV-Verzweifelten in Ihnen die ersehnte Rettung aus ihrem Elend sahen und im Wahlkampf schwiegen, daran dürften alle Parteien Interesse gehabt haben. Denn protestfreier Wahlkampf war Voraussetzung, weil sich alle entschlossen hatten, den Wählern soziale Gerechtigkeit vorzugaukeln – selbst die Parteien, die bis dahin das Wort kaum buchstabieren konnten. – Und es hat geklappt

Gerechtigkeitswahlkampf: Hartz IV bitte draußen bleiben

Der Bundestagswahlkampf ist vorbei. Zwar haben sich die besonderen Wünsche der potenziellen Oppositionsführer-Partei an Sie als Wahlkampfhelferin offensichtlich nicht so ganz erfüllt. Auch Ihr Freund Ralph Boes musste erfahren, dass selbst im zweiten Anlauf und nach monatelangem Hunger-Spektakel ein blauer Sessel im Bundestag doch nicht so leicht zu ergattern ist. Da wundert umso mehr, dass – kaum ist das amtliche Endergebnis des Bundeswahlleiters verhallt – Sie beide erst mal den Rückwärtsgang in Blogs und sozialen Netzwerken eingelegt haben. Ralph Boes aus zweifelsfrei selbst verschuldeten gesundheitlichen Gründen. Und Ihre Mitteilung an Ihre zuvor fleißig aus allen politischen Himmelsrichtungen gesammelten Facebook-Freunde lautet, Sie beabsichtigten, sich „aus zeitlichen und privaten Gründen zurückzuziehen“ und zwar „aktiv“ . Dabei lassen Sie offen, was immer aktiv an Ihrem Rückzug sein mag. Ist es vielleicht die Absicht, sich demnächst auf dem Kreuzfahrt-Schiff Queen Mary von kräftezehrendem Wahlkampfeinsatz zu erholen? Anders kann ich mir nicht erklären, warum seit dem 3. Oktober, 11 Tage nach dem Bundestags-Urnengang dieser Kreuzfahrtriese als neues Titelbild Ihre Facebook-Seite schmückt.
Denn mit dem Thema, für das Sie Wahlkampffahnen schwenkten, mit Hartz IV lässt sich dieser Inbegriff von Luxusurlaub wohl kaum begründen. Aber vielleicht ist es Ihnen auf der anderen Seite des Hartz IV-Schreibtischs ja auch überhaupt noch nicht aufgefallen, dass für Menschen, die unter Hartz IV darben müssen, Kreuzfahrtschiff ein Fremdwort ist.

„Straßenfeger“-Aufgabe im Wahlkampf mit Bravour gelöst

Ob nun im Interesse der Gewerkschaften oder dem von Parteien – in wessen ausdrücklichem Interesse auch immer Sie wahlkämpften, ist mir eigentlich egal. Eines muss man Ihnen neidlos zugestehen, die Aufgabe, störungsfreien „Gerechtigkeits“-Wahlkampf sicher zu stellen – diese Aufgabe haben Sie mit Bravour gelöst. Jede, ausnahmslos jede der wahlkämpfenden Parteien – selbst wenn sie meilenweit davon entfernt war – konnte mit Hilfe Ihrer PR-Kampagne behaupten, soziale Gerechtigkeit sei ihr vorrangiges Ziel – ohne Gefahr zu laufen, dass diejenigen protestieren würden, die tagtäglich das Gegenteil erfahren. Denn die haben Sie erfolgreich abgelenkt, sodass sie Sie im Wahlkampf inzwischen in großer Zahl und im guten Glauben als Heilsbringerin auf Händen trugen – nachdem Sie zur „Hartz IV-Rebellin“ hochgeschrieben waren.

Meinungsfreiheit – Kritik unerwünscht

Gewiss haben Sie in den zurückliegenden Monaten einige unerwartete Erfahrungen gemacht. Und dabei ist Ihnen ganz offensichtlich selber aufgefallen, dass das mit der gleichzeitigen Vertretung von „Opfern“ und „Tätern“ irgendwie nicht zusammen passt. Vermutlich wurde Ihnen das in dem Moment klar, als Sie merkten, nicht in der Lage zu sein, sich auf kontroverse Dialoge einlassen zu können. Gänzlich unverständlich ist mir in dem Zusammenhang jedoch, dass Sie mutmaßlich glaubten, dem entgehen zu können, indem Sie kritische Stimmen von Hartz IV-„Opfern“ sogleich mit Rechtsmitteln bedrohten – wie berichtet wird. Zwar erklären Sie Ihre eigene Meinungsfreiheit zum unantastbaren Grundrecht. Wollen Sie wirklich gegen die Meinungsfreiheit anderer, sofern diese kritischer Natur ist, den Rechtsweg beschreiten? Und nehmen Sie dies tatsächlich selbst dann noch für sich in Anspruch, nachdem eine gegenteilige Entscheidung aus dem Bundesverfassungsgericht solche Kritik ausdrücklich bestärkt hat?


Gegen Hartz IV oder für Hartz IV-Arbeitsplatz – was wollen Sie wirklich, Frau Hannemann ?

Ich gebe zu, mir ist nicht so ganz klar, was Sie wirklich wollten – noch weniger, was Sie in Zukunft vor haben. Da kann ich nur mutmaßen. Ist es der Protest gegen Hartz IV und für die Betroffenen auf der anderen Seite Ihres bisherigen Schreibtischs? Oder ist es der Erhalt Ihres Arbeitsplatzes?
Obwohl ich das PR-Detail von Ihrem angeblichen IQ ziemlich peinlich fand – welcher tatsächlich hochbegabte Mensch hätte jemals mit seinem IQ PR gemacht? Sei’s drum. Mindestens traue ich Ihnen aber einen gewissen Realitätssinn zu. Und der dürfte doch auch Ihnen sagen: zurück auf einen Arbeitsplatz, auf dem ich die Zusicherung bekomme, die Vorgaben des Arbeitgebers nicht nur verweigern sondern obendrein meine Verweigerung auch noch öffentlich machen zu dürfen, das ist doch nun wirklich eine Märchenstunde. Sie wollen doch nicht ernsthaft den Menschen mit alltäglicher, leidvoller Hartz IV-Erfahrung weismachen, dass Ihr wiedererlangter Arbeitsplatz genau der einzig richtige Ort wäre, um ein Gesetz zu kippen. Ich fürchte, dieses Märchen wird ein bitteres Ende nehmen, nicht für Sie – aber für die, denen Sie Hoffnung machten.

Mit freundlichen Grüßen

Brigitte Vallenthin

*) NRhZ, 7. September 2013: http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=19291
**) Peter Alexander: Hannemann, geh du voran! http://www.youtube.com/watch?v=TrNrk9Kc4wo
Wiesbaden, 18. Oktober 2013
Brigitte Vallenthin
Presse
Hartz4-Plattform
die Hartz IV-Lobby
Fon 0611-1721221
Mobil 01525-3520721
info@hartz4-plattform.de
www.hartz4-plattform.de
kontakt@hartz4-beratung.info
www.hartz4-beratung.info

 

(Original-Blogeintrag: Hier)

Kopie des Blogeintrags „Inge Hannemann – Personenkult“ vom 04.04.2014 – 15:42:29

(Anmerkung: Es handelt sich bei diesem Blogeintrag um eine Verlinkung. Der Autor selbst wurde nicht von Fr. Hannemann angemahnt.)

Original-Blogeintrag:

Inge Hannemann – Personenkult

 

Mit freundlicher Genehmigung von Unbequem

„Bisher habe ich meine Kritik immer auf die Person Inge Hannemann¹ fokussiert. Den Anhängern der Frau Hannemann habe ich bisher wenig Beachtung geschenkt, da mir deren Begrifflichkeiten: Gegner von Inge, Diese Frau ist einfach wunderbar, Inge wir brauchen Dich, etc. pp. recht simpel und zu personenkultig besetzt schienen.

Wir kennen dieses unreflektierte Fan-Gebaren der heutigen Zeit. Formate wie DSDS und Germanys next Topmodel, die den Menschen am heimischen Bildschirm eine vermeintliche Realität vorgaukeln, in der sie selbst die Rolle des tumben anspruchslosen Konsumenten besetzten und die vermeintlichen Stars nur noch ein Surrogat – statt Substanz – präsentieren.

Derart vorbelastet, verbietet es sich von selbst, Diskussionen mit Hannemann-Fans zu führen. Die Ikone zu kritisieren, grenzt an Majestätsbeleidigung, offenbart aber so ganz nebenbei das geistige Niveau einiger Protagonisten_innen, dass sich auch vereinzelt in rassisitisch-faschistoid eingefärbten Beiträgen widerspiegelt.

Nun ist mir Frau Hannemann selbst, mittlerweile so Schnuppe, wie ein Stern den auch nur die Gut-Gläubigen sehen.

Einige Kommentare der Jünger auf ihrer Fan-Seite finde ich dennoch bemerkenswert. Frau Hannemann, die auch gerne die Hobbypsychologin mimt und ihre eigene Studie Negative psychische Auswirkungen durch Hartz IV zum Verkauf anbietet, kann sich nun über mangelndes Studienmaterial auf ihrem Blog wahrlich nicht beklagen.

Allerdings befürchte ich, dass bei den allermeisten ihrer Kommentatoren_innen Hartz IV nicht der Auslöser gewesen sein kann, die Wurzeln liegen tiefer.

Zumindest belegen dies diverse Zitate aus Beiträgen zum Thema: Worte zur Anhörung im Petitionsausschuss in Berlin

Aber ich glaube Frau Hannemann weiß nicht in welcher Gefahr sie schwebt. In geheimen Gruppen wurde schon überlegt wie man sie² zur Strecke bringt. Mit dabei M.E., S.Z., B.V., eine Katharina D. , eine XXX. Die sind gefährlich und krank.

Bruno 25. März 2014 at 16:16

Hut ab Frau Hannemann! Vermeiden sie Speyer, darin könnten sie umkommen, wenn die zwei ihre Wohnung verlassen würden. Ein gut gemeinter Tipp oder besorgen sie sich dann Bodyguards – inzwischen denke ich, sind die zu allem fähig.

Bruno 25. März 2014 at 13:35

Dazu gesellen sich dann noch andere Stilblüten, die ihr eigenes Geschichtsverständnis pflegen:

Ich meine mich zu erinnern, dass Opa in etwa immer sagte, die Rechten seien anfänglich soziale Aktivisten gewesen und die Linken hätten nur immer Phrasen gedroschen aber nichts getan und die Lage in Deutschland wurde immer schlimmer, dass die Menschen deshalb in Massen diese Ideen aufgegriffen hätten.

Und dass sie das haben, Andi, das siehst Du ja an der Geschichte, denn wenn das anders gewesen wäre, wäre Hitler ja nicht an die Macht gekommen.

Renate Hafemann 23. März 2014 at 20:16

Die gleiche Renate Hafemann tischte mir auch in einem anderen Blog auf, ihr Opa sei in den Röhm-Putsch eingeweiht gewesen.

Zitat Hafemann:

Der Röhm-Putsch war eins der mißglückten Hitler-Attentate.

Ich könnte hier noch unzählige Beispiele dafür bringen, welch Geistes Kinder sich unter den Anhängern von Inge Hannemann tummeln, aber mir ist es die Mühe nicht wert.

Diese Menschen mit Argumenten überzeugen zu wollen, gleicht dem Versuch, einen löchrigen Eimer mit Wasser zu füllen.“

¹ Die neue Ikone für alle denk-befreiten Langzeiterwerbslosen
² I. Hannemann

 

(Original-Blogeintrag: Hier)