Die Skepsis

Kategorie: Skepsis

Meinungsfreiheit – Artikel 5 Grundgesetz

Meinungsfreiheit – Artikel 5 Grundgesetz:

1. Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

2. Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.

3. Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.

Weiterführender Link

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Wie fühlt sich Armut an?

 

wie fühlt sich Armut an

Insbesondere beschämend für alle Hartz IV-Betroffenen empfand ich die Veranstaltung mit Fr. Hannemann mit der Überschrift „Wie fühlt sich Armut an?“

Die Frage, die sich mir stellt, ist: Wie kann jemand, der von Armut nicht unmittelbar betroffen ist, darüber sprechen, wie es sich anfühlt, arm zu sein?

Natürlich ist es unmöglich über ein Gefühl zu sprechen, dass man selbst nicht erlebt hat, zumindest über einen langen Zeitraum nicht erlebt hat. Hier werden Vermutungen geäußert, die sich dann in Wahrheiten darstellen sollen. Selbst Wissenschaftler, nehmen wir einen Soziologen, der niemals Armut erfahren hat, kann nicht explizit und wahrhaftig darüber berichten, wie sich Armut anfühlt. Er kann es wissenschaftlich, empirisch erforschen und sich anhand von seinen wissenschaftlich gewonnenen Erkenntnissen faktisch ein Bild zu den Umständen machen.

Letztendlich ist es bei der Veranstaltung mit Fr. Hannemann so, wie wir es schon immer in Talkshows gewohnheitsmäßig sehen können, nämlich, dass Menschen über etwas sprechen, von dem sie selbst zumeist nicht betroffen sind. Hierzu ein Beispiel: Wenn ein wohlhabender reicher Mensch, der noch nie auch nur im Geringsten mit persönlicher Armut in Kontakt gekommen ist, einem anderen Gast in der Sendung, der seit vielen Jahren oder schon immer von Armut betroffen ist, erklären möchte, wie er sich in seiner Situation, in der er sich befindet, fühlen soll oder ihm deutlich macht, wie sich Armut anzufühlen hat.

Alles in allem bleibt mir zu sagen, dass ich solche Veranstaltungen zutiefst widerlich und unerträglich empfinde.

 

Wen es interessieren mag, was eine Arbeitsvermittlerin bei der Jobagentur verdient, öffne nachfolgenden Link.

 

Dies ist nun der bisher letzte von 28 Einträgen auf diesem Blog zu dem Thema Fr. Hannemann. Wer bis hierhin durchgehalten hat, bei dem bedanke ich mich sehr herzlich und wünsche, dass vorurteilsfrei über diese Beiträge reflektiert wird. Ich wünsche viel Freude mit den neu gewonnenen Erkenntnissen.

Enden werde ich damit, dass ich zum Ausdruck bringen möchte, dass ich ein absoluter Gegner des Hartz IV-Systems bin, dieses menschenverachtende System zutiefst verachte und all diejenigen, die es umsetzen und davon profitieren auch. Hartz IV muss weg. Die Jobcenter müssen geschlossen werden und Arbeitssuchende müssen wieder von der Bundesanstalt für Arbeit und den dort arbeitenden qualifizierten MitarbeiterInnen bedient werden. Wenn der Gesetzgeber in diesem Land eine Behörde per Gesetz gründet und befähigt, Arbeitssuchende, besser „Erwerbslose“,  durch Folter oder grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe zu unterwerfen, dann verletzt das alle Vorstellungen und Niederschriften der Menschen, die nach dem 2. Weltkrieg ihren Weg in unser aller Grundgesetz gefunden haben, in dem zu aller erst genannt wird „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“. Es steht explizit nicht darin „Die Würde des Jobcenters ist unantastbar. Die Würde des Staates ist unantastbar.“ Es war den Erschaffern unseres Grundgesetzes vollkommen klar, dass nach dem 3. Reich, das so viel Unglück über die Menschen gebracht hat, niemals mehr der Staat oder dessen Organe über der Würde des Einzelnen stehen dürfen. Beispiellos ist die Tatsache, dass Hartz IV aus moralischer, aus humanistischer, philosophischer und sozialpsychologischer Sicht ein gesellschaftliches Karzinom bildet, dass die Gesellschaft und das betroffene Individuum selbst nachhaltig zerstört. Selbst die zahlreichen Brüche der 30 Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (Resolution 217 A (III) vom 10.12.1948), die mit der Schaffung von Hartz IV einhergehen, scheinen in diesem Land keine bedeutende Rolle zu spielen. Die Bigotterie auf der einen Seite im politischen Tagesgeschäft, nämlich Menschenrechtsbrüche auf das Schärfste zu verurteilen (die zumeist nicht in diesem unserem Lande begangen werden) und gleichzeitig Jobcentern mit ihren MitarbeiterInnen durch Hartz IV die Möglichkeit an die Hand gibt, Menschen zu foltern, die Menschenrechte zu missachten, zeigt deutlich die Verlogenheit, die in unserer Gesellschaft heutzutage scheinbar geflissentlich in Kauf genommen wird.

PS.: Ich gehe davon aus, dass die öffentliche Person Fr. Hannemann und ihr umtriebiger Hammer und Sichel malender Advokat diesen Blog sicherlich durch ihre Herde oder auch selbst finden werden und aufs Neue versuchen werden, SkeptikerInnen und KritikerInnen mit merkwürdigen und seltsamen Rechtsfolgen zu überziehen und mir das Recht, das mir im Artikel 5 Grundgesetz garantiert ist, absprechen wollen. Wenn ich jetzt böse wäre, was ich nicht bin, könnte ich schreiben, dass mich das an das Vorgehen in totalitären Systemen erinnert, wie wir sie schon hatten. Aber das schreibe ich nicht. Nun ist für mich erst einmal alles gesagt und ich kann mich nun endlich dem Kinderbuch widmen, dass ich schon seit viele Jahren schreiben möchte.

Servus

 

 

 

Die Herde

Siegmund Freud schrieb dazu:

„….dass in den Massen der Einzelne ein Gefühl unendlicher Macht erlangt, welche es ihm gestattet, Triebe auszuleben, die er als Individuum hätte zügeln müssen. Diese Machtgefühle und Sicherheit ermöglichen es dem einzelnen Individuum, nicht nur als Teil einer Masse zu agieren, sondern auch sich Sicherheit in der Masse zu holen. Damit einher geht jedoch ein Schwund der bewussten Persönlichkeit und es entsteht eine Neigung, sich von jedem Affekt innerhalb der Masse anstecken zu lassen und durch „gegenseitige Induktion“ wiederum den Affekt zu verstärken. Insgesamt ist die Masse „impulsiv, wandelbar und reizbar. Sie wird fast ausschließlich vom Unbewussten geleitet.“

Interessant auch in diesem Zusammenhang für Interessierte: Ansteckungstheorie und Annäherungstheorie

Was genau nun macht die Herde hinter Fr. Hannemann aus?

Als Erstes war zu beobachten, dass sie äußerst gereizt reagiert, wenn man sich z.B. fragte: „Wie kann es sein, dass jemand 8 Jahre lang in einem Jobcenter arbeiteten konnte, ohne sanktioniert zu haben?“ Logisch denken war innerhalb der Herde anscheinend verboten.

Als nächstes startete die Herde eine Petition „Sofortige Rücknahme aller Sanktionen gegen die Arbeitsvermittlerin Inge Hannemann“. Damals – und auch heute noch – waren und sind Menschen der Ansicht, Fr. Hannemann wäre gefeuert worden und säße auf der Straße. Dass Fr. Hannemann bei vollen Bezügen freigestellt wurde… war ihr keine Meldung wert…. Was das Wort „Sanktionen“ in der Petition bedeuten soll, ist dem Skeptiker bis heute unklar. Vielleicht deutet es darauf hin, dass sich ALG-II-Empfänger mit einer Arbeitsvermittlerin um jeden Preis solidarisieren wollten? Übrigens zeichneten diese Petition mehr Menschen als die damals schon gestartete Petition Der Linken zur Abschaffung der Sanktionen im SGB II.

Doch dem noch nicht genug. Zu dieser Zeit gab es Flashmobs gegen die Zwangsunterbringung von Gustl Mollath in einer psychiatrischen Einrichtung. Kaum wurde das bekannt, bildeten sich Flashmobs vor Jobcentern. Auf ihren DIN-A-4-Plakaten stand nicht etwa „Hartz IV muss weg!“ oder Ähnliches, nein, da stand „Inge H.“.  Diese 1 – 3-Mann Demos schickten begeistert ihre Fotos über Facebook.

Bei Facebook erstellten Kritiker zwei Seiten – Hanemann Watch und etwas später Hallo Inge Hannemann. Die Herde nutzte diese Seiten nicht zum Lesen, zur Diskussion, geschweige denn, zum Nachdenken. Die Herde machte sich auch keine Gedanken darüber, wieso Fr. Hannemann ganz einfache Fragen, z.B. ob sie sanktioniert hat oder nicht, wieso sie sozialrassistisches Geschmiere auf Bettlaken als mutig empfindet, nicht beantwortet. Die Herde antwortete, wie hier in einigen Beispielen (ohne Namen, die bekannt sind) aufgezeigt:

„Ihr seid erdrückend ScheiSSe mit Eurer MiSSgunst! Nein, das mit den 2 groß geschriebenen „S“ ist keinTippfehler! Ihr seid so! Und das mir das jetzt nicht als Beleidigung auf gefaSSt wird. Es ist meine Meinung und also eine Feststellung! So seid Ihr! Kleingeistige Neider ohne jegliche Emphatie! EGOMANEN! Heult man schön weiter!“

„…geht an manchen Kopfwixer vermutlich vorbei.“

„… wahrscheinlich minderbemittelt ohne Wertschätzung seiner Umgebung“

„Der Verdacht liegt nahe, dass diese Seite von der Agentur für Niedriglohnsektor selbst betrieben wird, um aufzustacheln…“

 

panzerDie Person aus dem screenshot rief öffentlich zum Ansturm auf die Seite von Hannemann Watch auf.

Deutlich kann man an solchen Kommentaren erkennen, dass die Herde es praktisch als unmöglich empfindet bzw. den Kritikern nicht erlaubt, eine freie Meinung, ein freies Denken zu besitzen. Es scheint unfassbar für sie, dass es Menschen gibt, die Herdentrieb skeptisch sehen, ja sogar ablehnen. Dass es Menschen gibt, denen Freiheit wichtig ist.

Anfügen möchte ich hier noch, dass sich um Fr. Hannemann eine Gruppe von Leuten gebildet hat, die jeden, der Fr. Hannemann skeptisch und kritisch sieht, quasi im Internet „auflauern“. Man kann diese mit Wach- und Beißhunden vergleichen – ständig auf der Lauer und sich für keinen, auch noch so verachtenswerten, Kommentar und mehr zu schade.

Dazu „passt“, je nach Blickwinkel, ein Kommentar von Fr. Hannemann:

Zitat: „Inge Hannemann Viel trauriger finde ich, dass immer von Solidarität gesprochen wird, jedoch es Menschen gibt, die alle Mitarbeiter JC verachten, beschimpfen und sonst wohin wünschen und sich damit nicht anders verhalten, wie sie den JC vorwerfen.“

Als letzte Heldentat der Herde darf man nicht ihr Engagement bzgl. der Petition zur Abschaffung der Sanktionen vergessen. In meinen Augen ist dieses Engagement mit einer Maßnahme der Jobcenter zu vergleichen. Man tut etwas für etwas (oder eigentlich doch für jemanden, wenn man ehrlich ist?), dass keine Änderung für sich persönlich herbeiführen wird. Hauptsache man ist beschäftigt – eine Zeit lang. Oder hat wirklich auch nur einer der Unterschriftensammler geglaubt, dass Hartz IV außer Kraft gesetzt würde, wenn die Sanktionen wirklich abgeschafft werden würden? Nochmal: Wenn Sanktionen in der Sozialgesetzgebung, hier betreffend Hartz IV, abgeschafft werden würden, was selbstverständlich begrüßenswert ist, bleibt Hartz IV inklusive der paternalistischen Zuhälterei der Jobcenter und ihrer Agenten weiterhin bestehen und setzt zukünftig selbstdenkende, selbstentscheidende Individuen, die Arbeit suchen unbotmäßig unter Druck. Die Frage an Fr. Hannemann wäre doch gewesen: Was hat sie gegen die Abschaffung von Hartz IV? Warum hat sie euch nicht für die Abschaffung von Hartz IV zum Unterschriftensammeln geschickt? Vielleicht weil sonst ihre Kollegen keine Arbeit mehr hätten? Keinen Ort mehr hätten. an dem sie euch gängeln, beleidigen, diffamieren, bloßstellen können? Kein Instrument mehr hätten, mit dem sie euch hungern und erfrieren lassen können? Zusammen mit euren Kindern? Euren Partnern? Mit jedem, der mit euch zusammen lebt?

 

Auch kann man sich des Eindrucks kaum erwehren, dass sich Die Linke diesem massenpsychologischen Phänomen angeschlossen hat.

Dieser Eindruck bestätigt sich dadurch, dass die Partei DIE LINKE Fr. Hannemann von Anfang an für sich vereinnahmte, sie zu Veranstaltungen einlud, auf denen sie den Mitgliedern (meist an der Basis, in Kreisverbänden) klar machte, wie aus ihrer Sicht mit Hartz IV, den beinhalteten Sanktionen, sowie den Betroffenen umzugehen sei. Durch das Protegieren hochrangiger linker PolitikerInnen wurde ihr der Weg zur Kandidatur für die Hamburgische Bürgerschaft als Nichtmitglied der Linken, freigemacht. Wieso nur geht mir in diesem Zusammenhang immer und immer wieder dieses Lied durch den Kopf?

 

Zum Schluss kommend ende ich mit einem Zitat aus dem Auszug aus dem Register der 927 (oder waren es 928?) ewigen Wahrheiten. (Seite 194. Punkt 18 aus dem Buch von Sheldon B. Kopp – „Triffst du Buddha unterwegs… – Psychotherapie und Selbsterfahrung“ – erschienen im Fischer-Verlag ( Geist und Psyche) unter der ISBN 3-596-23374-7)

18. Wenn du einen Helden hast,sieh noch mal hin: du hast dich selbst irgendwie kleiner gemacht.

 

Empfehlen möchte ich hier auch den Blogeintrag von Unbequem.org – Personenkult

 

Zuckerstück zum Schluss, Nachtrag und logische Schlussfolgerung (nicht herdengeeignet):

In einem Focus-Artikel vom 17.06.2014 gab Fr. Hannemann nun endlich zu, was jeder Kritiker vermutet hat:

 

sanktioniertEntgegen dem Focus-Artikel, es handle sich um „verbreitete Darstellungen“, sollte man festhalten, dass Fr. Hannemann diese Unwahrheit immer und immer wieder selbst behauptet hat.

Eine logische Schlussfolgerung aus dieser Tatsache im Hinblick auf Fr. Hannemanns Abmahn- und Unterlassungs-„Wahn“ bleibt jedem selbst überlassen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Menschen in sinnvolle Beschäftigung bringen statt Sanktionieren!“

Sinnvolle Beschäftigung statt Sanktionen

Zum Vergleich:

Gysi kommt

Literatur zu diesem Vergleich

 

„Vortrag/Diskussion mit Inge Hannemann und einer Vertreterin des Verdi Erwerbslosenaussschusses.“ Mehr zu ver.di hier unter Zusammensetzung

Zum Titel der Veranstaltung: „Menschen in sinnvolle Beschäftigung bringen statt Sanktionieren!“:

Als ich dieses Plakat zum ersten Mal sah, fragte ich mich, woher ich diese Satzstellung bzw. die Benennung dieser Begriffe kenne und begann darüber nachzudenken. Mir fiel spontan Rainer Brüderle von der FDP ein, der in einer Talkshow, in die auch u. a. Prof. Butterwegge sowie Oskar Lafontaine eingeladen waren, sagte: „Sozial ist, was einen Arbeitsplatz schafft.“ Butterwegge entgegnete Brüderle damals, dass dies eine Formulierung sei, mit der Hugenberg, ein Wegbereiter Adolf Hitlers, warb. Hugenberg formulierte „Sozial ist, wer Arbeit schafft.“.

Und im Übrigen sei festgestellt, dass auf dem Plakat, auf dem u. a. ver.di, Die Linke, die taz usw. beworben werden, scheinbar Kontrollmechanismen außer Kraft gesetzt wurden, denn „Sanktionieren“ schreibt man klein.

Deshalb schadet dieses Plakat oben genannten eher, als es ihnen nützt.

Noch mehr zum Lebenslauf von Fr. Hannemann? Hier der Flyer der Veranstaltung:

hannemann-flyer-sinnvolle Beschäftigung statt SanktionenGäbe es in Der Linken Genossinnen und Genossen, die mit hellseherischen Fähigkeiten ausgestattet wären, hätte man im Vorhinein den Clara-Zetkin-Preis auch erwähnen sollen, der Fr. Hannemann dann im Späteren feierlich verliehen wurde. Sicher hat Fr. Hannemann bei der Preisverleihungsfeierlichkeit aus voller Inbrunst heraus, als echte Linke und vor allem fehlerfrei, auswendig, Die Internationale geschmettert.

Der Titel des Hannemann-Plakates „Menschen in sinnvolle Beschäftigung bringen statt Sanktionieren!“ zeigt mir deutlich, dass Fr. Hannemann nicht gewillt ist, ihre Kraft und ihre Position, die sie sich durch ihr Verhalten angeeignet hat, dazu zu nutzen, um Hartz IV abzuschaffen. Das Gegenteil scheint der Fall, ist doch hier klar ersichtlich, dass Fr. Hannemann Hartz IV, die Jobcenter an sich, gut finden mag, denn letztendlich bedeutet dieser Satz nichts weiter als eine Unterstützung des Verhaltens und des Vorgehens der Jobcenter, dass ihnen mit Hartz IV zur Verfügung gestellt wurde. Fr. Hannemann bezeichnet mit dem Titel ihres Plakates das ganze Übel, dass mit Hartz IV gestiftet wurde. Deshalb gehe ich davon aus, dass sie das bewusst und gezielt deutlich gemacht hat. Wäre sie gegen dieses Hartz IV-System, dürfte sie in ihrem Sprachgebrauch so etwas niemals forcieren.

Der richtige Sprachgebrauch im Zusammenhang mit Hartz IV und der Abschaffung dessen belege ich durch folgendes Zitat, beispielgebend für viele:

Oskar Lafontaine, 6. Februar 2012:

„Am besten wäre es, das Hartz IV-Gesetz ganz zu streichen

Hier

The Higher They Climb, the Harder They Fall

„Ich habe hier meine Unterstützer aus dem Jobcenter. Ich bekomme die Informationen weiter, ich habe Zutritt in die Jobcenter, kann dort ins System gehen.“

Nachzulesen hier.

Inge Hannemann

Zu diesem screenshot, der mir mehrfach von verschiedenen Personen zugesandt wurde:

Fakt 1: Fr. Hannemann verstößt gegen den Datenschutz.

Fakt 2: Fr. Hannemann benutzt Kollegen, um Einsicht in Unterlagen zu erhalten.

Fakt 3: Fr. Hannemann unterstellt. „nachdem sie mir gedroht haben“.

Fakt 4: Fr. Hannemann diffamiert Menschen, stellt sie als psychisch krank dar – „Zwangseinweisung“ – die man wegsperren muss – „Geschlossene“.

Fakt 5: Fr. Hannemann vermittelt ihrem Gegenüber, dass es sich bei einem skeptischen, kritischen Verhalten um eine psychische Störung handelt.

Fakt 6: „Danach habe ich ihr Verhalten besser verstanden.“ Diese Äußerung ist für mich an Heuchelei kaum zu übertreffen. Im Klartext bedeutet das für mich, dass Fr. Hannemann nicht wirklich Hartz IV-Betroffenen auf gleicher Augenhöhe begegnen möchte. Vielmehr macht dieser Satz deutlich, dass Fr. Hannemann sich nach wie vor und weiterhin von den Betroffenen abheben und distanzieren will. Damit stößt sie in neue Dimensionen des Mobbings vor. Vergleichbar siehe unten¹.

Fakt 7: Fr. Hannemann spricht Skeptikern und Kritikern das Recht auf freie Meinungsäußerung ab  (Art. 5, Grundgesetz), indem sie, wie in diesem Fall, die freie Meinung als psychische Störung deklariert.

(In anderen Fällen benutzt sie das Instrument der Zensur und nimmt dadurch Skeptikern und Kritikern das Rederecht durch Blockierung bei Facebook und durch Nicht-Freischalten von Kommentaren auf ihren Blogs. Behauptet wird dann, es gäbe keine Kommentare. Dadurch enthält sie auch ihren LesernInnen kritische Informationen vor. – Seit einiger Zeit behauptet Fr. Hannemann, sie wäre auf Seiten blockiert und könne somit zu kritischen Einlassungen von Personen keine Stellung nehmen. Eher das Gegenteil ist der Fall. Die meisten der Personen, die Fr. Hannemann kritisch sehen, wurden von ihr selbst blockiert, das bedeutet, sie können Kommentare von Fr. Hannemann nicht lesen, wenn diese auf Seiten bei Facebook schreibt. So entzieht sie geschickt und subtil Skeptikern und Kritikern die Möglichkeit, sich mit ihr in direkter Art und Weise auseinander zu setzen.)

 

Man muss davon ausgehen, dass Fr. Hannemann nicht davor zurück schreckt, unter anderem mit dem Faktum der Niedertracht, zu operieren. Mir wurde von Telefongesprächen berichtet, in denen sie quasi den gleichen Wortlaut benutzt und in E-Mails, die ich erhielt, ebenso.

Wie mir versichert wurde, handelt es sich bei der erwähnten „Susi“ um meine Person. Zeugen, Beweise sind vorhanden.

Dass Fr. Hannemann ihre Kritiker ständig in die Ecke der psychisch Gestörten hievt, ist nicht erst seit dem Pressestatement mit Katja Kipping bekannt (Nachzuhören ab min. 6). Katja Kipping ist dabei sehr bemüht, Fr. Hannemann zuzustimmen. Wieso nur fällt mir bei Kippings Statement eine Steigerung des Wortes „Kaffeekränzchen“ ein?

Fazit:

Eine Arbeitsvermittlerin und „Person des öffentlichen Lebens“ droht Kritikern mit Unterlassungserklärungen, hauptsächlich nach § 185 (Beleidigung), § 186 (Üble Nachrede) und § 187 (Verleumdung). Im Umkehrschluss, so scheint es, schreckt diese Person nicht davor zurück, Beleidigungen, üblen Nachrede und Verleumdungen für sich in Anspruch zu nehmen, um kritisch denkende Menschen mundtot zu machen.

 

Entgegen Fr. Hannemann Androhung vom 28.04.2014 bei Hannemann WatchDiese Woche dürften die ersten Unterlassungserklärungen, Abmahnungen bei euch ankommen. Das Schmerzensgeld, Strafe gegen Verstoß spende ich anschließend Erwerbsloseninitiativen – öffentlich und mit Begründung“ ist mir keine weitere Unterlassungserklärung bekannt, die Fr. Hannemann abgeschickt hätte. Nur die an mich, wie hier nachzulesen ist. Auch ist mir keine Spende von Fr. Hannemann an eine Erwerbsloseninitiative bekannt.

Hierbei kann man sich des Eindrucks kaum erwehren, dass Fr. Hannemann durch die angedrohten und umgesetzten Unterlassungserklärungen an mich, nur an mich, ein Exempel statuieren möchte, dass andere Skeptiker und Kritiker davon abhalten soll, skeptisch und kritisch zu denken und zu schreiben.

Allerdings sollte man beachten, dass sich anscheinend nicht mehr Fr. Hannemann selbst sondern der Staatsschutz mittlerweile um alle Skeptiker und Kritiker kümmert, so wie Fr. Hannemannam am 29.05.2014  auf ihrer Facebook-Seite schrieb (nachzulesen bei Hallo Inge Hannemann): „Und nicht umsonst hat sich der Staatsschutz inzwischen eingeschaltet.“

Erstaunlich ist diese Einlassung von Fr. Hannemann schon. Sie soll Ross und Reiter nennen – bedeutet: Wer vom Staatsschutz hat das an sie durchgesteckt? Natürlich hat der Staatsschutz keine anderen Sorgen, als Fr. Hannemann in ihrer Wichtigkeit zu bestätigen, in dem er ihr mitteilt, gegen welche Personen er ermittelt. Auch hier kann man deutlich sehen, dass ein Sich-nicht-selbst-überschätzen gerade nicht eine Paradedisziplin dieser Person ist. Sie merkt es noch nicht einmal, dass diese Äußerung zum Staatsschutz niemanden beeindruckt, der bei klarem Verstand ist.

(Festzuhalten ist hier noch der Fakt der Sippenhaft, den Fr. Hannemann durch ihre „Schmerzensgeldforderungen“ umsetzen will.)

PS.: Auch dieser Blogeintrag fällt unter das Recht der freien Meinungsäußerung, § 5 Grundgesetz.

¹ Zitat Inge Hannemann, 25. März 2014 at 19:17:  „Hier beginnt in meinen Augen das Verzeihen, aber auch die Fremd- und Selbstreflektion und die Differenzierung. Auf jeden Fall wünsche ich meinen “Gegnern” wirklich viel Kraft, Liebe und das aus Schwarz wieder weiß wird.“ – Hier unterstellt sie, meiner Meinung nach, ohne Umschweife Skeptikern und Kritikern, dass diese nicht die Fähigkeit des differenzierten Denkens besitzen („Schwarz-Weiß“). Sie spricht ihnen die Fähigkeit ab, vielfältige Gesichtspunkte zur eigenen Meinungsbildung zu nutzen und diese zum Ausdruck bringen zu können.
(Der gesamte Kommentar liegt mir vor.)

 

(Anmerkung zum screenshot: Um den Ersteller des screenshots vor Maßnahmen durch Fr. Hannemann oder deren Anwalt zu schützen, habe ich Teile daraus verpixelt. Beachten sollte man, dass jeder, der sich in der Nähe des PC’s und des Monitors, auf dem dieses Bild zu sehen war, aufhielt, diesen screenshot anfertigen konnte.)

 

 

Es trifft auch Unschuldige!

Aufruf von Fr. Hannemann vom 15.12.2013 anlässlich ihrer Petition, eingestellt auf ihrer Seite bei Facebook.

 

„Inge Hannemann hat Auf die Strasses Foto geteilt.

Endspurt! Auf zur 45.000, wir werden es schaffen!
Auch wenn ihr die Petition schon gezeichnet habt, bitte teilt dieses Bild! Zusammen werden wir diese Petition in den Bundestag bringen!“

 

unschuldige

 

Wenn es Unschuldige gibt, gibt es ergo auch Schuldige. Frage: Wer sind die schuldig sanktionierten? Eine Antwort blieb Fr. Hannemann auch diesmal schuldig. Wie üblich löschte sie dieses Bild ohne irgendeine Stellung zu diesem Fauxpas zu nehmen. Schwach, sehr schwach.

Oder war es gar kein Fauxpas? Der Spruch „Es trifft auch Unschuldige!“ zeigt auf, dass viele ALG-II-Bezieher unterscheiden. Sie unterscheiden in Guter-Hartz-IV-Empfänger und Böser-Hartz-IV-Empfänger. Meist sind sie selbst die „Guten“, die einen „Bösen“ dazu gebrauchen, um auf ihn drauf zu hauen, damit sie sich besser fühlen. Wenn es also kein Fauxpas war, dann könnte es sich um „Spaltung“ handeln.

Die Exekutive als „Opfer“ des SGB II

Opfer auf beiden Seiten

(Bild entnommen aus Hallo Inge Hannemann – mit freundlicher Genehmigung)

 

Die Aussage „Es gibt Opfer auf beiden Seiten“ ist von Grund auf falsch. Eine Exekutive kann niemals Opfer sein, Eine Exekutive führt Gesetze aus. Würde sie die Gesetze nicht ausführen, gäbe es keine Opfer.

Menschenwürde UND Hartz IV

Oder: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte:

 

Menschenwürde UND Hartz IV

Menschenwürde UND Hartz IV

Clara-Zetkin-Frauenpreis

Hierzu ein Statement von Hannemann Watch, gefunden bei Hallo Inge Hannemann:

 

Frau Hannemann und der Clara-Zetkin-Frauenpreis

Frau Katja Kipping würdigt die Leistung von Inge Hannemann
und übergibt ihr den Clara-Zetkin-Sonderpreis für politisches und soziales Engagement.

In erster Linie erklärt Frau Katja Kipping, dass Frau I. Hannemann gewürdigt werden sollte – da
sie gegen unzumutbare Arbeitsverhältnisse ( hierbei sind die Arbeitsverhältnisse der gutverdienenden
Jobcenter Mitarbeiter gemeint) eintritt und gegen Ausgrenzung von gedemütigten Menschen.

Es ist traurig, dass eine JC Mitarbeiterin wie Frau I. Hannemann, die selbst viele Jahre Menschen sanktioniert und gedemütigt hat, einen Preis erhält, dessen Namensgeberin eine Antifaschistin und großartige Frau war.

Frau I. Hannemann ist weder mutig, noch hat sie etwas geleistet das es diese Würdigung verdient.
Die unbeschreibliche Nähe zu Geschichtsrevisionisten, Verschwörungsideologen, Antisemiten und
das Tolerieren und Loben von Aktionen dieses Personenkreises, spricht für sich selbst.

Frau I. Hannemann lässt keine Gelegenheit aus Diagnosen über den psychischen Zustand der Hartz IV Betroffenen abzugeben. Ihr Anwalt hat öffentlich erklärt, dass Hartz IV Empfänger unfähig sind mit ihrem Geld zu haushalten. Er würde Sie „Cola“ kaufen sehen.
Jedes Klischee über Hartz IV Empfänger wird bedient – von Frau I. Hannemann selbst und vielen ihrer UnterstützerInnen.

Die paradoxe Erwartung ihrer UnterstützerInnen, dass alle Erwerbslosen bedingungslose Solidarität mit Frau Hannemann zu bekennen haben, wirft bei klar denkenden Menschen Fragen auf! Der Arbeitsrechtsprozess der JC Mitarbeiterin wäre „ ein Politikum der Hartz IV Betroffenen“?Ah ja?
Wie steht dies im Zusammenhang mit dem Unrechtssystem Hartz IV? Mit diesem Unrechtssystem verdient Frau Hannemann, wie viele JC Mitarbeiter, ihr Geld. Aktuell bekommt Frau Hannemann noch immer diese Bezüge.

Würde man auch Opfer von Gewaltverbrechen auffordern sich mit ihren TäterInnen zu solidarisieren und diesen zu unterstützen weiter Gewalt ausüben zu können?
Nein, würde man nicht – es sei denn, man leidet unter dem Stockholm-Syndrom.

Wie geht das konform mit Antifaschismus sozialer Gerechtigkeit und Humanismus, all das wofür Die Linke steht bzw. sollte?

Katja Kipping scheint sich darüber keine Gedanken zu machen.

 

Hierzu ein weiteres Statement von Dieter Wagner:

 

Immer wieder beeindruckend, diese Inge Hannemann.

Einige Auszüge aus ihrer Dankesrede anl. der Clara Zetkin Preisverleihung:

„Ich war damals noch sehr klein und bemerkte die ersten Diskussionen ( Anmerkung:Feminismus, Frauenbewegung) in der Form, dass bei uns zu Hause regelmäßig die „Emma“ auslag.“

(Wie schon vermutet, wer mit zehn Jahren Brecht liest…)

„Vielleicht war ich aber auch noch einfach zu jung – mit meinen rund 10 Jahren. Ich selbst stellte mir die Frage, (also als zehnjährige!) ob Frausein nur etwas mit Leistung zu tun habe. Steht die Leistung einer Frau in Abhängigkeit der Leistung eines Mannes? Wird die körperliche Überlegenheit eines Mannes den Rechten der Frau vorangestellt?“

 

Noch Fragen?

Ignoranz

Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, dass man sie ignoriert.

Aldous Huxley

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