Die Skepsis

Kategorie: Aktuell

Ermittlungsverfahren gegen Inge Hannemann

Staatsanwaltschaft Hamburg

Ermittlungsverfahren gegen Inge Hannemann

Vorwurf: Beleidigung, Verletzung von Privatgeheimnissen

 

Die Staatsanwaltschaft Hamburg schreibt auf meine Strafanzeige und Strafantrag zu diesem Sachverhalt: https://dieskepsis.wordpress.com/2014/06/06/180/

„Die Beschuldigte hat bestritten, den Eintrag verfasst zu haben und sich im Übrigen dahin eingelassen, dass es sich nicht um ihr Facebook-Profil handeln würde, unter dem der Beitrag veröffentlicht wurde. […] Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass sich eine unbekannte Person unter dem Namen der Beschuldigten bei Facebook angemeldet hat und dort unter ihrem Namen Beiträge verfasst.

Auch die Zeugin XXX konnte nicht bestätigen, dass es tatsächlich die Beschuldigte ist, die unter dem Facebook-Profil „Inge Hannemann“ Beiträge verfasst, da sie die Beschuldigte bislang nie persönlich getroffen und lediglich über Facebook mit der vermeintlichen Inge Hannemann kommuniziert hat.“

 

  1. Es ist richtig, dass es sich nicht um Hannemanns Profil handelt, unter dem der Beitrag veröffentlicht wurde. Dieser Beitrag wurde von der Zeugin veröffentlicht.
  2. Hannemann, die immer sehr darauf bedacht war und ist, dass nur eine Inge Hanneman bei Facebook existiert, die sogar ihre Anhängerschaft dazu aufrief, nach Fake-Profilen bei Facebook zu suchen – Hannemann fiel es also nicht auf, dass über längere Zeit ein Fake-Profil von ihr existierte?
  3.  Niemand, wirklich niemand, denkt in diesem Zusammenhang auch nur im Geringsten an eine Einschüchterung der Zeugin. Ob die Zeugin nicht gemerkt hat, dass sie sich mit einem Fake austauscht, ist nicht bekannt.

 

Weiterhin schreibt die Staatsanwaltschaft Hamburg: „Gegen diesen Bescheid steht Ihnen binnen zwei Wochen nach der Bekanntmachung die Beschwerde an die Generalstaatsanwaltschaft Hamburg zu.“

Dass eine Beschwerde in dieser Form finanzielle Mittel erfordert, ist sicherlich nicht nur der Staatsanwaltschaft, sondern auch Hannemann bewusst.

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Distanzierung

Der Freitag schreibt am 04.06.2014

Auch die bekannte Anti-Hartz-IV-Aktivistin Inge Hannemann steht zwischenzeitlich unter Beschuss der Ditfurth-Anhänger. Hannemans Fehltritte: eine nicht genügend eindeutige Abgrenzung von den Montagsdemontrationen. Eine mit dem Antifa-Logo gekennzeichnete Hannemann-Watchseite bei Facebook wirft ihr vor, sich einerseits zwar von rechten Tendenzen distanziert zu haben. Das jedoch, so die Seite, sei nicht genug. So pflege sie – trotz eindeutiger Aufforderungen der Watchseite – weiterhin persönliche Freundschaften mit Personen, die, so die Seite, der neurechten Szene zuzuordnen seien. »Likes« unter dem an schlimmste deutsche Blockwart- und Gesinnungspolizeitradition erinnernden Elaborat: unter anderem Jutta Ditfurth, Autor, und Aluhut für Ken, Gemeinschaft.

Am 28. April um 06:21 äußerste sich Fr. Hannemann zu diesem Umstand bei Hannemann Watch folgendermaßen:

Das ist übelste Verleumdung und alles gelogen. Ihr wollt tatsächlich, dass ich mich über alle Menschen stelle und denen bestimme, an was sie glauben sollen und mich für alle verantwortlich machen? Diese Woche dürften die ersten Unterlassungserklärungen, Abmahnungen bei euch ankommen. Das Schmerzensgeld, Strafe gegen Verstoß spende ich anschließend Erwerbsloseninitiativen – öffentlich und mit Begründung. Ich denke ein Jahr übelste Hetze, Lügen, Diffamierungen usw. reichen so langsam. Habe mehr als genug Geduld gezeigt. Im Übrigen habe ich mich öffentlich distanziert. Was tut ihr gegen die neuen Demos? Ich habe zumindest Verbände, Medien usw. angeschrieben. Versuche politisch zu agieren. Wo sind eure Fakten, wie die sich finanzieren? Das wäre mal Aufklärung. Da man hier keine Fotos reinstellen kann, kann ich auch kein Beispiel einer Unterlassungserklärung und rechtswidrigen Vorwürfen einstellen. Aber vllt. mache ich das dann öffentlich.

Es ist richtig, dass sich Fr. Hannemann, nicht wie sonst, öffentlich auf ihrem Blog distanziert hat und auch nicht auf ihrer Facebookseite. Sie behauptet das zwar, aber das entspricht nicht den tatsächlichen Gegebenheiten.

Festhalten möchte ich hier noch:

Das Interview mit KenFM

Die Radiosendung mit WakeNews

 

Nicht zu vergessen, die enge Verbundenheit mit Ralph Boes, der aus seinen Verschwöhrungideologien keinerlei Geheimnis macht und gerne Wortsalven wie „Es gibt kein Links –  Es gibt kein Rechts“ von sich gibt.
Herr Boes begibt sich gerne in die Sendung des Michael Vogt, Alpenparlament.
http://www.youtube.com/watch?v=M4uFki-Bjjg
Oder wie Frau Hannemann auch zu KenFM
http://www.youtube.com/watch?v=rEkwpl1zzlo

Ihm gefällt auch Echte Demokratie jetzt. Siehe dazu diesen Link:

https://linksunten.indymedia.org/node/46058

Unter den Kommentatoren seines Facebook-Auftritts findet man viele bekannte Gesichter aus der Querfront wieder. Ebenso unter den Kommentatoren von Fr. Hannemann.

Inge Hannemann unterstützt „wir sind boes“ Hamburg:

Nicht zu vergessen Fr. Hannemanns Sympathien gegenüber Ralph U. Hill/Schach der Arge

 

Ist man auf dem rechten Auge blind, wenn man das Faschistoide im SGB II nicht sehen will? So wie Fr. Hannemann hier schreibt: „Allerdings wundert es mich doch sehr, dass sie das Hartz IV-System als faschistisch bezeichnen. Ein wenig weit hergeholt oder?“

 

Ist man auf dem rechten Auge blind, wenn man sozialrassistische Hetze, geschmiert auf ein Bettlaken, als „mutig“ empfindet?

Leider gibt es diesen Artikel nicht mehr. Zu finden ist noch im Netz:

Hellweger Anzeiger | Der einsame Protest gegen das Jobcenter

www.hellwegeranzeiger.de

Aus Wut über die Agentur für Arbeit griff Christine Adling zu einem Filzstift und schrieb eine erschütternde Anklage auf ein weißes Bettlaken. Die Protestfahne hängt jetzt vor dem Doppelhaus der Familie – und sorgt für Gesprächsstoff.

Auf dem erwähnten Bettlaken stand unter anderem dieser entscheidende Satz: „waehrend andere sich den faulen Ar… bezahlen lassen schickt man hier eine Familie in den Ruin.“

Sehr sehr mutig….

Fr. Hannemann löschte ihren Seiteneintrag, was sie, neben ignorieren, immer wieder gerne macht:

https://www.facebook.com/IngeHannem…/posts/247372848744672 anstatt Stellung zu beziehen.

mutig

Im gleichen Zeitraum (05.10.2013) nahm sie an einer Veranstaltung bei Facebook teil. Diese hieß: „Mut zur Wahrheit – Be the change !“ (Belege liegen vor.) Aus welcher Ecke all das, in dem „Wahrheit“ steht, kommt, muss man nicht erklären.
Zu guter Letzt sind noch die Kommentare auf Fr. Hannemanns Seite erwähnenswert. Es kommt nicht selten vor, dass Wörter wie BRD-GmbH, „PERSONALausweises“, „deutschen Reichsgrenzen von 1937“, „da Deutschland keine Verfassung hat“, der ganze Mist eben, in Kommentaren gelesen und stehen gelassen wird. Nun gut, die Seite ist eh nur zur Unterhaltung und zum Abjammern der Fangemeinde gedachtt, aber ein bisschen sollte man schon aufpassen, was da, für alle zum Mitlesen, geschrieben steht.

 

Informativ sind hier vielleicht noch die Vergleiche, die ihre Anhängerschaft mit anderen öffentlichen, geschichtlichen Figuren herbeiführt,diese  halte ich schon für absonderlich. Insbesondere der Vergleich mit Gandhi oder Snowden ist behämmert. Auch wird oft von vielen im Zusammenhang des Wirkens der Fr. Hannemann von Whistleblowerin gesprochen. Auch das halte ich für überspannt. Wer sogenannte Whistles, die geblowt wurden, in Erfahrung bringen möchte, der wende sich bitte an die Berliner Piraten Link

 

Ergänzung: Inge Hannemanns Auftritt bei der Montagsdemo vom 05.05.2014: https://www.youtube.com/watch?v=YP_hNnVdS5s

Wieder einmal wurde eine Distanzierung nicht eingehalten.

Staatsschutz

Mit freundlicher Genehmigung von unbequem.org – Die letzte Besetzung: Opferrolle vs. Cybermobber:

Aktualisiert am 31.05.2014

Die als “Whistleblowerin” bezeichnete, freigestellte JobCenter-Mitarbeiterin, Inge Hannemann, läßt sich vom Staatsschutz beschützen, während Edward Snowden – der einzig mir bekannte Whistleblower – gerade alles daran setzt, sich vor eben solchen Organen in Sicherheit zu bringen!

Was als Posse begann, nimmt so langsam kafkaeske Züge an.

Die sich selbst als Cyber-gemobbt fühlende Frau Hannemann, drohte ihren Kritikern mit folgenden Worten, Zitat Inge Hannemann:

Und nicht umsonst hat sich der Staatsschutz inzwischen eingeschaltet.

Als neu gewählte – ausgerechnet über einen Listenplatz der DIE LINKE – Vertreterin der Bezirksversammlung Hamburg Altona, sicher nicht nur so dahingesagt.

Die Konsequenzen dürften Frau Hannemann durchaus bewußt sein. Eine Distanzierung von der Person Inge Hannemann, vonseiten der DIE LINKE wäre unumgänglich und die einzig glaubhafte Handlung um noch mehr Schaden von der Partei abzuwenden.