„Menschen in sinnvolle Beschäftigung bringen statt Sanktionieren!“

von susizintl

Sinnvolle Beschäftigung statt Sanktionen

Zum Vergleich:

Gysi kommt

Literatur zu diesem Vergleich

 

„Vortrag/Diskussion mit Inge Hannemann und einer Vertreterin des Verdi Erwerbslosenaussschusses.“ Mehr zu ver.di hier unter Zusammensetzung

Zum Titel der Veranstaltung: „Menschen in sinnvolle Beschäftigung bringen statt Sanktionieren!“:

Als ich dieses Plakat zum ersten Mal sah, fragte ich mich, woher ich diese Satzstellung bzw. die Benennung dieser Begriffe kenne und begann darüber nachzudenken. Mir fiel spontan Rainer Brüderle von der FDP ein, der in einer Talkshow, in die auch u. a. Prof. Butterwegge sowie Oskar Lafontaine eingeladen waren, sagte: „Sozial ist, was einen Arbeitsplatz schafft.“ Butterwegge entgegnete Brüderle damals, dass dies eine Formulierung sei, mit der Hugenberg, ein Wegbereiter Adolf Hitlers, warb. Hugenberg formulierte „Sozial ist, wer Arbeit schafft.“.

Und im Übrigen sei festgestellt, dass auf dem Plakat, auf dem u. a. ver.di, Die Linke, die taz usw. beworben werden, scheinbar Kontrollmechanismen außer Kraft gesetzt wurden, denn „Sanktionieren“ schreibt man klein.

Deshalb schadet dieses Plakat oben genannten eher, als es ihnen nützt.

Noch mehr zum Lebenslauf von Fr. Hannemann? Hier der Flyer der Veranstaltung:

hannemann-flyer-sinnvolle Beschäftigung statt SanktionenGäbe es in Der Linken Genossinnen und Genossen, die mit hellseherischen Fähigkeiten ausgestattet wären, hätte man im Vorhinein den Clara-Zetkin-Preis auch erwähnen sollen, der Fr. Hannemann dann im Späteren feierlich verliehen wurde. Sicher hat Fr. Hannemann bei der Preisverleihungsfeierlichkeit aus voller Inbrunst heraus, als echte Linke und vor allem fehlerfrei, auswendig, Die Internationale geschmettert.

Der Titel des Hannemann-Plakates „Menschen in sinnvolle Beschäftigung bringen statt Sanktionieren!“ zeigt mir deutlich, dass Fr. Hannemann nicht gewillt ist, ihre Kraft und ihre Position, die sie sich durch ihr Verhalten angeeignet hat, dazu zu nutzen, um Hartz IV abzuschaffen. Das Gegenteil scheint der Fall, ist doch hier klar ersichtlich, dass Fr. Hannemann Hartz IV, die Jobcenter an sich, gut finden mag, denn letztendlich bedeutet dieser Satz nichts weiter als eine Unterstützung des Verhaltens und des Vorgehens der Jobcenter, dass ihnen mit Hartz IV zur Verfügung gestellt wurde. Fr. Hannemann bezeichnet mit dem Titel ihres Plakates das ganze Übel, dass mit Hartz IV gestiftet wurde. Deshalb gehe ich davon aus, dass sie das bewusst und gezielt deutlich gemacht hat. Wäre sie gegen dieses Hartz IV-System, dürfte sie in ihrem Sprachgebrauch so etwas niemals forcieren.

Der richtige Sprachgebrauch im Zusammenhang mit Hartz IV und der Abschaffung dessen belege ich durch folgendes Zitat, beispielgebend für viele:

Oskar Lafontaine, 6. Februar 2012:

„Am besten wäre es, das Hartz IV-Gesetz ganz zu streichen

Hier

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