Kopie des Blogeintrags „Inge Hannemann und Kritik“ vom 05.08.2013 – 16:02:55

von susizintl

(Anmerkung: Wegen Anmahnungen und Drohungen mit Unterlassungserklärungen durch Fr. Hannemann stelle ich hier meine Blogeinträge nochmals ein. In der letzten Anmahnung von Fr. Hannemann zu diesem Blogeintrag hieß es „hier sind die Fotos geschützt und nicht freigegeben“. Deshalb stelle ich nur die screenshots mit meinen Texten ein. Screenshots anderer Personen zitiere bzw. gebe ich sinngemäß wieder. Den Ersteller eines der Bilder habe ich angeschrieben und er hat mir mitgeteilt, dass er keine Rechte auf sein Bild einfordert. Beweis liegt vor.)

 

Blogeintrag (geändert, wie oben beschrieben):

 

Inge Hannemann und Kritik

 

Wenn in einem Frühjahr eines Wahljahres aus heiterem Himmel eine Jobcenter-Mitarbeiterin auftaucht, welche nach vielen Jahren Arbeit in einem Jobcenter plötzlich bemerkt, dass Hartz IV gegen die Menschenwürde verstößt, dann kann man das kritisch oder zumindest skeptisch betrachten. Man kann, man muss nicht, jeder, wie er meint.

Wenn diese, wie sie sich nennt, Arbeitsvermittlerin dann nach allen Richtungen greift, um mit ihrer Erkenntnis medienwirksam aufzutreten, kann man ebenfalls skeptisch und kritisch sein. Diese Richtungen können bei Facebook auf der Seite Hannemann Watch nachgelesen werden.

Erst recht skeptisch und kritisch kann man werden, wenn man liest, dass auch ihr Ehemann in einem Jobcenter arbeitet und, vor allem, wenn sie immer öfter ihre Kollegen bemitleidet, die sehr unter ihrer Arbeit leiden. Sogar deren Familien und Freunde leiden mit. Und sie werden sehr schlecht bezahlt, vom ach so unsicheren Arbeitsplatz braucht man gar nicht reden. Interessant.

In einem Pressestatement vom 31.07.2013 (siehe unten) wurde Inge Hannemann öffentlich auf diese Kritiker angesprochen. Sie sagte bei Minute 6:26:

„Also die Beleidigungen und Beschimpfungen kommen derzeit aus einer anderen linksunten-Szene, so bezeichnen die sich, als auch antifaschistische Aktion. Die Menschen selbst sind mir unbekannt. Ich weiß noch nicht, wer dahinter steckt. Dann natürlich klar einzelne Personen, aber schon vor meiner Öffentlichkeit, die auf Facebook sind. Hier muss man aber berücksichtigen, dass genau diese Personen, die mir durchaus bekannt sind so stark durch das System Hartz IV wirklich gebeutelt worden sind, dass diese Menschen nicht mehr differenzieren zwischen den einzelnen Mitarbeitern. Die haben einfach einen enormen Hass entwickelt und dadurch, dass ich jetzt bekannt in der Öffentlichkeit bin laden sie sozusagen ihren Frust aber auch das Leid, was sie erlebt haben durch das Jobcenter bei mir ab.“

Die Kernaussage liegt hier bei: „ dass genau diese Personen, (…) so stark durch das System Hartz IV wirklich gebeutelt worden sind“

Daraufhin stellte ich Frau Hannemann am 31.07.2013 diese Frage bei Facebook:

 

Als keine Antwort kam, führte ich meine Frage etwas umfangreicher aus:

 

Leider immer noch keine Antwort. Also kopierte ich meine beiden Fragen noch einmal unter einen Artikel auf ihrer Seite. Gestern nun kam diese Antwort von Frau Hannemann:

 

Zitat:“ Fühlen Sie sich angesprochen?“

 

(Nein, aber man merkt, worauf sie hinaus will)

 

Weiter erörtert Fr. Hannemann, dass es viele Studien gäbe, die das beweisen.

 

Meinen faschistoiden Einwurf empfindet sie als „ein wenig weit hergeholt“

 

Das Bezeichnendste in ihrem Kommentar darf ich noch zitieren: „So gibt es durchaus MA in den JC die eigentlich aufstocken dürften und sich aus Scham vor den eigenen Kollegen nicht trauen.“

 

Mit dieser Antwort waren meine Fragen noch immer nicht beantwortet. Deshalb hakte ich nach:

 

Hier nun die Antwort von Frau Hanneman. Wie war das mit Hunden und bellen?

 

Ich zitiere nicht. Ich gebe zur Kenntnis, dass ich keine Antwort, meine Frage betreffend, bekam. Statt dessen wurde mir unterstellt, dass ich lüge, hetze, ihre Aussagen wieder umdrehen werde und für mich verwenden werde und kein Gespräch gesucht habe. Doch, das habe ich, nur ist das Thema anscheinend unangenehm. Und wieso sollte ich Aussagen für mich verwenden und umdrehen? Wozu?

Der ganze Kommentar endete mit einem „Basta!“ – Was mich an Gerhard Schröder erinnert.

Meine Antwort:

Tatsachen benötigen kein „Basta!“

Hier der Link zum oben erwähnten Video:

Zwei Kommentare zu diesem Blogeintrag:

 

Was Inge Hannemann und ihre Kollegen aus der Arbeitsagentur da an Beiträgen in den verschiedenen Foren zensieren, geht auf keine Kuhhaut. Siehe hier

http://linksunten.indymedia.org/de/node/100390/

und hier

http://soeckchen.square7.ch/so/eine-frechheit-sondersgleichen-oder-zensur-findet-doch-statt/

Googelt auch mal nach ‚hannemann petition zensur‘

 

Inge Hannemann soll für DIE LINKE in die Bezirksversammlung Altona

http://www.freitag.de/autoren/asansoerpress35/fuer-die-linke-in-die-bezirksversammlung

Wie nun bekannt wurde, wird Inge Hannemann am 25. Mai dieses Jahres als parteilose Kandidatin – vom Bezirksvorstand der Partei DIE LINKE nominiert – zu den Wahlen zu den Hamburger Bezirksversammlungen antreten.

Die Linke wie man sie kennt!

 

(Original-Blogeintrag: Hier)

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