Die Skepsis

Monat: Mai, 2014

Kopie des Blogeintrags „Inge Hannemann, ihr Job, ihre Kollegen, ihr Tun „gegen“ Hartz IV“ vom 24.08.2013 – 17:05:31

Auch der folgende Blogeintrag wurde von Fr. Hannemann angemahnt. Zur Sicherstellung wird er hierhin kopiert.

Inge Hannemann, ihr Job, ihre Kollegen, ihr Tun „gegen“ Hartz IV

 

«Ich mag den Job und ich bin immer noch der Meinung, dass ich wirklich das System von innen heraus reformieren kann» so schreibt Inge Hannemann in diesem Artikel in der Sächsischen Zeitung am Freitag, 23.08.2013

Eine sogenannte Kämpferin, Rebellin, ja selbsternannte Whistleblowerin ohne Whistles, Sanktionierte ohne Sanktionen, sondern mit vollem Gehalt, im Wohlstand lebende Hartz IV-Nicht-Kennerin, da niemals hautnah erlebt und gespürt, eine Jobcenter-Mitarbeiterin nimmt an, ein System, das gar nicht existieren darf, von Innen heraus ändern zu können. Wie das funktionieren soll sagt sie nicht. Das ihr Vorhaben nicht funktionieren kann, sagt sie auch nicht. Ohne Sanktionen funktioniert Hartz IV nicht. Das ist eine unabwendbare Tatsache. Jeder, der sich darüber Gedanken macht, der kommt zu diesem Ergebnis.
Das man einen Job, in dem es nur um Druck auf Menschen geht, mögen kann ist unverständlich.

Vielleicht erklärt diese Aussage aus dem Artikel ihren Auffassung gegenüber ihrem Job:
„Sie begriff ihren Beruf auch als Sozialarbeit. Nach eigenen Angaben machte sie mit den Jugendlichen eine Analyse ihrer Stärken und Schwächen und half ihnen, ihre „Stolpersteine“ auf dem Weg ins Arbeitsleben zu beseitigen. „

Welches Arbeitsleben? Leiharbeit, Sklavenarbeit, Praktika, unbezahlt natürlich….
Welche Stolpersteine sind hier gemeint? Was wird hier unterschwellig behauptet?

Und sie fordert ihre Kollegen auf ihrer Seite bei Facebook auch auf, Empfehlungsschreiben für die Jugendlichen zu schreiben. Empfehlungsschreiben von einem Jobcenter. Eine größere Stigmatisierung, und das gleich zu Anfang eines Berufslebens, gibt es fast nicht.
Sie bittet ihre Kollegen um Hilfe für Jugendliche bei Bewerbungsschreiben. Hilfe von Jemandem, der es nicht geschafft hat, einen „anständigen“ Job zu finden, sondern einen Job, der von Menschenverachtung, gewollter Menschenverachtung lebt.

Weiter schreibt Fr. Hannemann in der SZ: Sollte sie verlieren, ist für sie klar: „Dann klage ich weiter bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.“

Gegen welches Menschenrecht würde ihre Entlassung verstoßen? Der EGfMR würde wohl kaum diesbezüglich etwas feststellen können.

Bei diesem angekündigten Gang vor den EGfMR geht es nicht darum, dass die Hartz-IV-Gesetzgebung gegen die Menschenrechte verstößt, falls dies noch nicht aufgefallen ist. Sicherlich sollte ihrer Gefolgschaft das auch nicht unbeabsichtigt suggeriert werden.
Es geht allein darum, dass Fr. Hannemann wieder in einen Gegen-die-Menschenrechte-verstoßenden-Job zurück will. Es geht ihr anscheinend allein um ihre Person. Und noch mehr. Es geht darum, dass Hartz IV erhalten bleibt. Gäbe es keine Jobcenter-Mitarbeiter, so gäbe es auch keine Jobcenter und dieses Unrechtssystem könnte nicht von diesen vollstreckt/ausgeführt werden.

Dazu auf ihrer Seite diese/ihre Aussage von heute, 24.08.2013:
„Auch wenn es meine Gegner nicht gerne lesen, solange es dass System Hartz IV gibt, sind immer beide Seiten des Schreibtisches betroffen. Und solange die Mitarbeiter bewusst nicht entsprechend geschult werden, kann nur Krux herauskommen!“

Selbst wenn die Mitarbeiter in den Jobcentern bewusst und entsprechend geschult werden würden, so sagt Frau Hannemann nicht im Detail, wie diese bewussten und entsprechenden Schulungen aussehen werden oder würden.

Hartz-IV bleibt was es ist, ein repressives, verfassungsfeindliches System, indem die Menschen mit Sanktionen unterdrückt und gegeißelt werden.
Das macht das SGB II möglich, bzw. es schreibt es den Jobcentermitarbeitern sogar zwingend vor.

Mit bewussten und entsprechenden Schulungen in diesem Zusammenhang meint Frau Hannemann hoffentlich nicht, dass Jobcentermitarbeiter noch mehr in die Materie, in „Wie strafe ich am besten und am effizientesten“ hineingebracht werden.

Ergo wird Hartz IV nicht durch Fr. Hannemann abgeschafft werden.

Die Würde des Menschen ist unantastbar. Das war einmal, bevor es Jobcenter gab.

… und eine Inge Hannemann wird euch eure Würde nicht zurück geben.

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Kopie des Blogeintrags „Inge Hannemann zensiert kritisch Fragende“ vom 11.08.2013 – 16:48:31

(Wegen Anmahnungen und Drohungen mit Unterlassungserklärungen durch Fr. Hannemann stelle ich hier meine Blogeinträge nochmals ein.

Screenshots mit meinen Texten füge ich als Bilder ein. Screenshots anderer Personen zitiere bzw. gebe  ich sinngemäß wieder.)

Original-Blogeintrag:

 

Inge Hannemann zensiert kritisch Fragende

Vor einigen Tagen stellte ich Inge Hannemann zwei Fragen, die sie anscheinend als sehr unbequem empfand. Sie antwortete, wie man auf meinem Blog nachlesen kann, in Gerhard-Schröder-Manier mit einem „Basta!“, einem Anschreien.

Gestern nun schrieb Fr. Hannemann auf ihrer Seite bei Facebook

„Endspurt … an alle zukünftigen Azubis, aber auch an alle Kollegen in den Jobcentern U25. Auch wenn man euch sagt, dass ihr nicht für die Beratung und Vermittlung in Ausbildung zuständig seid, sondern nur die Berufsberatung, helft… wer, wenn nicht ihr? Ruft die Unternehmen an, schreibt Empfehlungsschreiben, übt Vorstellungsgespräche mit ihnen, schaut über die Bewerbungsunterlagen“

Mein Entsetzen über diese Vereinnahmung von Kindern, Jugendlichen durch Jobcenter-Sachbearbeiter, drückte ich kurz mit dieser Frage aus:

 

Heute nun ging ich in Erwartung einer Antwort auf Fr. Hannemanns Seite. Eine lapidare Antwort kann ich lesen und diese kann man auch gleich wieder vergessen. Meine Frage, mein Entsetzen wurde nicht verstanden. Es wurden mir Erfahrungen aus dem Inneren eines Jobcenters angedichtet. Und eine Erklärung darüber, dass nicht alle Jugendlichen Bewerbungen schreiben konnten. Wieso aber gerade die Jobcenter diese Aufgabe laut Fr. H. übernehmen sollten, blieb unbeantwortet.

 

Was ich allerdings auf Fr. Hannemanns Seite sehe ist, dass meine Frage gelöscht wurde und das ich nicht mehr kommentieren kann.

Das bedeutet: Erst schreien sie dich an und dann machen sie dich mundtot. So wie das eben in den Jobcentern läuft.

Inge Hannemann kämpft für ihre armen und unter Hartz IV leidenden Kollegen und nicht für Hartz IV-Empfänger. (Merkt man, worauf das hinauslaufen soll?)

Sie will wieder in einen Job, dessen faschistoide Grundlage sie nicht erkennen will oder kann. (Siehe hierzu meinen oben verlinkten Blog)

Sie bezeichnet sich als Whistleblower und lässt sich von anderen auf eine Stufe mit Snowden und Manning stellen, obwohl sie weder Geheimnisse ausgeplaudert hat, noch mit Gefängnis zu rechnen hat.

Sie droht Kritikern mit strafbewährten Unterlassungserklärungen.

Hat sie nicht vor Hartz IV abzuschaffen!! Will sie Hartz IV erhalten? Oder wieso geht sie sonst so mit kritisch Fragenden auf diese Art und Weise um?

Hartz IV muss weg!!

Jobcenter abschaffen!!

 

Einige Kommentare:

Was bedeutet Zensur, einfach nachträglich Texte löschen, bzw den/die Kritiker in die psychische Ecke stellen?
Frau Hannemann tat 1. in ihrem Blog, wie 2. bei facebook! Und wenn alles nicht reicht, werden Ihre Lemminge sofort aktiv!
Letztendlich wurde dem Leser (in Ihrem Blog ) die Möglichkeit genommen, aus dem jeweiligen Artikel die Kommentare zu lesen, wer dort nur noch vorzufinden ist, ist Sie!
Was bedeutet, auch jede kritische Aussage, bzw Frage ist somit nicht mehr vorhanden.
Wer jedoch die Möglichkeit hatte den ganzen Blog lesen zu können, dem drängte sich unweigerlich die Frage auf:Was will Sie, in die Politik, dass Sprungbrett HartzIV Empfänger? Dass obwohl Sie ein politischer Laie ist, der niemals in der Lage war, die politische Relevanz von HartzIV auch nur erahnen zu können!
Löschungen haben immer Konsequenzen, sie zielen darauf hinaus,den User in eine bestimmte Denkrichtung zu bringen, die meist , wie in einem pers Blog,in Wahrheit nur dem Eigeninteresse unterworfen ist!

 

Natürlich wird die Manipulation überall angewandt, wobei sich die Medien besonders hervor tun, jedoch sollte man annehmen, dass jeder halbwegs selbst denkende Mensch, dieses schon lange bemerkt hat.Und falls nicht, dann bevorzugt er nur Manipulationen, die seine eigenen Meinungen/Vorurteile bestätigen!
Der Rattenschwanz, der sich bei Frau Hannemann gebildet hat, benimmt sich aber nicht anders als sie selbst, auch sie leben nur ihren Egoismus aus, indem sie sich 1. nur selbst profilieren wollen und sich als Trittbrettfahrer outen.So öfter gesehen, wo User-Bilder aus ihrem Blog, auch bei der Gerichtsverhandlung selbstverständlich mit auf´s Bild kamen.
Dieses Klientel schmeichelt zwar ihrer Eitelkeit(IQ-130, Brecht als Kind gelesen, so die persönnlichen Angaben von Frau H, Eigenlob , man mag darüber denken was man will!), was nichts anderes bedeutet, auch sie legt auf Qualität keinen Wert!
Diese Zwiespältigkeit zeichnet ihr Wirken aus, erste TV Sendung bei RTL, dem Hetzsender gegenüber Leistungsempfängern,gegen Sanktionen, aber schützend gegenüber den Kollegen, den eigentlichen Schreibtischtätern , dafür gibt es Beispiele mehr als genug!

 

Nach reiflicher Überlegung kommt man nicht drum herum erkennen zu müssen, am Ende, egal wie man Inge Hannemann gegenüber steht, ändern wird sich so nichts. So lange die Schäfchen HartzIV Empfänger, also die Betroffenen, alles ruhig hin nehmen, sie sich nicht einmal intensiv an Wahlen beteiligen, obwohl man die Etablierten sofort in die Wüste schicken könnte, leben sie doch lieber mit ihren Peinigern!
Die deutsche Mentalität, sich führen lassen zu wollen, ist anscheinend genetisch bedingt, anders ist dieser freiwillige Aufgabe an Selbstachtung, Würde, Ehrgefühl, ja sogar das Beiseitelegen ihrer Verantwortung den eigenen Kindern gegenüber, nicht mehr nachvollziehbar!
Und weshalb sich die angeblichen HartzIV Gegner nicht zusammen schließen, danahc frage ich nicht mehr!Neid, Missgunst, Egoismus , scheint wohl das Verantwortungsgefühl komplett auszuschalten.Man schämt sich nur noch ein Deutsche ala 1933 zu sein!

 

(Original-Blogeintrag: Hier)

 

 

 

 

Kopie des Blogeintrags „Inge Hannemann und Kritik“ vom 05.08.2013 – 16:02:55

(Anmerkung: Wegen Anmahnungen und Drohungen mit Unterlassungserklärungen durch Fr. Hannemann stelle ich hier meine Blogeinträge nochmals ein. In der letzten Anmahnung von Fr. Hannemann zu diesem Blogeintrag hieß es „hier sind die Fotos geschützt und nicht freigegeben“. Deshalb stelle ich nur die screenshots mit meinen Texten ein. Screenshots anderer Personen zitiere bzw. gebe ich sinngemäß wieder. Den Ersteller eines der Bilder habe ich angeschrieben und er hat mir mitgeteilt, dass er keine Rechte auf sein Bild einfordert. Beweis liegt vor.)

 

Blogeintrag (geändert, wie oben beschrieben):

 

Inge Hannemann und Kritik

 

Wenn in einem Frühjahr eines Wahljahres aus heiterem Himmel eine Jobcenter-Mitarbeiterin auftaucht, welche nach vielen Jahren Arbeit in einem Jobcenter plötzlich bemerkt, dass Hartz IV gegen die Menschenwürde verstößt, dann kann man das kritisch oder zumindest skeptisch betrachten. Man kann, man muss nicht, jeder, wie er meint.

Wenn diese, wie sie sich nennt, Arbeitsvermittlerin dann nach allen Richtungen greift, um mit ihrer Erkenntnis medienwirksam aufzutreten, kann man ebenfalls skeptisch und kritisch sein. Diese Richtungen können bei Facebook auf der Seite Hannemann Watch nachgelesen werden.

Erst recht skeptisch und kritisch kann man werden, wenn man liest, dass auch ihr Ehemann in einem Jobcenter arbeitet und, vor allem, wenn sie immer öfter ihre Kollegen bemitleidet, die sehr unter ihrer Arbeit leiden. Sogar deren Familien und Freunde leiden mit. Und sie werden sehr schlecht bezahlt, vom ach so unsicheren Arbeitsplatz braucht man gar nicht reden. Interessant.

In einem Pressestatement vom 31.07.2013 (siehe unten) wurde Inge Hannemann öffentlich auf diese Kritiker angesprochen. Sie sagte bei Minute 6:26:

„Also die Beleidigungen und Beschimpfungen kommen derzeit aus einer anderen linksunten-Szene, so bezeichnen die sich, als auch antifaschistische Aktion. Die Menschen selbst sind mir unbekannt. Ich weiß noch nicht, wer dahinter steckt. Dann natürlich klar einzelne Personen, aber schon vor meiner Öffentlichkeit, die auf Facebook sind. Hier muss man aber berücksichtigen, dass genau diese Personen, die mir durchaus bekannt sind so stark durch das System Hartz IV wirklich gebeutelt worden sind, dass diese Menschen nicht mehr differenzieren zwischen den einzelnen Mitarbeitern. Die haben einfach einen enormen Hass entwickelt und dadurch, dass ich jetzt bekannt in der Öffentlichkeit bin laden sie sozusagen ihren Frust aber auch das Leid, was sie erlebt haben durch das Jobcenter bei mir ab.“

Die Kernaussage liegt hier bei: „ dass genau diese Personen, (…) so stark durch das System Hartz IV wirklich gebeutelt worden sind“

Daraufhin stellte ich Frau Hannemann am 31.07.2013 diese Frage bei Facebook:

 

Als keine Antwort kam, führte ich meine Frage etwas umfangreicher aus:

 

Leider immer noch keine Antwort. Also kopierte ich meine beiden Fragen noch einmal unter einen Artikel auf ihrer Seite. Gestern nun kam diese Antwort von Frau Hannemann:

 

Zitat:“ Fühlen Sie sich angesprochen?“

 

(Nein, aber man merkt, worauf sie hinaus will)

 

Weiter erörtert Fr. Hannemann, dass es viele Studien gäbe, die das beweisen.

 

Meinen faschistoiden Einwurf empfindet sie als „ein wenig weit hergeholt“

 

Das Bezeichnendste in ihrem Kommentar darf ich noch zitieren: „So gibt es durchaus MA in den JC die eigentlich aufstocken dürften und sich aus Scham vor den eigenen Kollegen nicht trauen.“

 

Mit dieser Antwort waren meine Fragen noch immer nicht beantwortet. Deshalb hakte ich nach:

 

Hier nun die Antwort von Frau Hanneman. Wie war das mit Hunden und bellen?

 

Ich zitiere nicht. Ich gebe zur Kenntnis, dass ich keine Antwort, meine Frage betreffend, bekam. Statt dessen wurde mir unterstellt, dass ich lüge, hetze, ihre Aussagen wieder umdrehen werde und für mich verwenden werde und kein Gespräch gesucht habe. Doch, das habe ich, nur ist das Thema anscheinend unangenehm. Und wieso sollte ich Aussagen für mich verwenden und umdrehen? Wozu?

Der ganze Kommentar endete mit einem „Basta!“ – Was mich an Gerhard Schröder erinnert.

Meine Antwort:

Tatsachen benötigen kein „Basta!“

Hier der Link zum oben erwähnten Video:

Zwei Kommentare zu diesem Blogeintrag:

 

Was Inge Hannemann und ihre Kollegen aus der Arbeitsagentur da an Beiträgen in den verschiedenen Foren zensieren, geht auf keine Kuhhaut. Siehe hier

http://linksunten.indymedia.org/de/node/100390/

und hier

http://soeckchen.square7.ch/so/eine-frechheit-sondersgleichen-oder-zensur-findet-doch-statt/

Googelt auch mal nach ‚hannemann petition zensur‘

 

Inge Hannemann soll für DIE LINKE in die Bezirksversammlung Altona

http://www.freitag.de/autoren/asansoerpress35/fuer-die-linke-in-die-bezirksversammlung

Wie nun bekannt wurde, wird Inge Hannemann am 25. Mai dieses Jahres als parteilose Kandidatin – vom Bezirksvorstand der Partei DIE LINKE nominiert – zu den Wahlen zu den Hamburger Bezirksversammlungen antreten.

Die Linke wie man sie kennt!

 

(Original-Blogeintrag: Hier)